"Report" am 19. Februar: Fleischskandal - Wettlauf mit den Fälschern

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 19. Februar 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Fleischskandal: Wettlauf mit den Fälschern

Pferdefleisch in Rindertortelloni, Antibiotika in Schweinefleisch, Dioxin in Hühnerfleisch. Lebensmittelskandale haben Tradition, die Liste ist lang. Verseuchtes oder falsch deklariertes Fleisch verunsichert die Konsumenten. Man weiß nicht, was man isst. Nach jedem Skandal wird der Ruf nach genauer Kennzeichnung und nach einer Dokumentation der Lieferkette laut. Was muss nun passieren, dass die Verbrauchertäuschung so klein wie möglich gehalten wird? Im Wettlauf mit den Fälschern setzt die Wissenschaft nun auf neu entwickelte präzise Herkunftsbestimmungen, berichten Eva Maria Kaiser und Ernst Johann Schwarz.

Landtagswahlen: Zwei Länder, ein Problem

Kärnten und Niederösterreich wählen am 3. März 2013 neue Landtage. Aber das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Beide Länder haben gewaltige Finanzprobleme, sind hoch verschuldet. Alexander Sattmann zeigt, wie der Streit ums Geld die Wahlkämpfe in beiden Bundesländern bestimmt.

Amtsgeheimnis gelüftet?

Es zählt zu den tragenden Säulen der österreichischen Verwaltung: das Amtsgeheimnis, als Amtsverschwiegenheit sogar in der Verfassung verankert. Die zuständigen Beamten entscheiden nach Ermessen, welche Informationen oder Daten sie der Öffentlichkeit preisgeben. Selbst Studien, die mit Steuergeld finanziert wurden, gelangen nie an die Öffentlichkeit, wenn ihre Ergebnisse unerwünscht sind. Das soll sich nun ändern - zumindest signalisiert die Koalition den politischen Willen dazu. Münire Inam und Martin Pusch berichten, wie das Amtsgeheimnis derzeit interessierte Bürgerinnen und Bürger behindert - und was sich ändern müsste.

Transparentes Hamburg

Was bei uns noch diskutiert wird, ist in Hamburg bereits Realität. Dort ist seit wenigen Monaten ein neues Transparenzgesetz in Kraft. Treibende Kraft dahinter war eine Volksinitiative. Geheim bleibt nichts mehr. Jede Bürgerin und jeder Bürger darf Gutachten, Regierungsbeschlüsse, Genehmigungsverfahren oder Managementgehälter einsehen. Unkompliziert über das Internet. ORF-Korrespondent Peter Fritz hat sich angeschaut, welche Erfahrungen die Hansestadt mit dieser völligen Transparenz macht.

Schladming danach

Geld hat keine Rolle gespielt bei der WM in Schladming - 400 Millionen Euro Investitionen für 14 Tage Nationalstolz. Aber was macht der Ort, wenn der Skizirkus weiterzieht? Kommt der große Boom oder treiben die teuren Prachtbauten den Ort in die Schuldenfalle? Simone Stribl hat sich abseits von der WM-Euphorie umgesehen und zeigt Schladming am Tag eins nach dem Megaevent.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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