SOS Mitmensch: Erleichterung über Ende des Hungerstreiks

Politik muss Brücken schlagen

Wien (OTS) - SOS Mitmensch reagiert mit Erleichterung auf die Entscheidung der Flüchtlinge, den Hungerstreik zumindest vorläufig zu beenden. Die gesundheitlich angeschlagenen und geschwächten Flüchtlinge brauchen dringend Erholung. Sie brauchen jetzt aber auch eine Politik, die Druck von ihnen wegnimmt und bereit ist, Brücken zu schlagen.

"All we want is a normal life", brachten die Flüchtlinge in den vergangenen Tagen ihr zentrales Anliegen und zugleich ihre Verzweiflung immer wieder auf den Punkt. "Alle Flüchtlinge in der Votivkirche befinden sich in einer für NormalbürgerInnen unvorstellbaren Ausnahmesituation. Viele von ihnen irren schon seit Monaten, manche sogar schon seit Jahren rechtlos in Europa umher. Sie dürfen nicht bleiben, wo sie sind, sie können aber auch nicht zurück, woher sie gekommen sind. Sie dürfen nicht arbeiten, keine Ausbildung machen. Sie sind in einem Niemandsland gefangen", so SOS Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak. "Die politisch Verantwortlichen dürfen die Flüchtlinge nicht länger im Stich lassen."

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