Geflüchtete in der Votivkirche beenden den Hungerstreik

Erneut konstruktiver Schritt von Seiten der Flüchtlinge

Wien (OTS) - Die in der Votivkirche protestierenden Flüchtlinge haben sich entschlossen, ab heute, Montag den Hungerstreik auszusetzen. Sie möchten damit abermals einen konstruktiven Schritt setzen, zu dem sie sich durch das Schreiben von Heinz Fischer ermutigt fühlen. "Wir freuen uns, dass uns der Präsident von Österreich sich in einem Brief mit uns ins Gespräch gesetzt hat und sehen darin ein Zeichen, dass unser Anliegen gehört und hoffentlich ernst genommen wird", sagt Khan Shajahan.

Die Entscheidung wurde nach der erfolgreichen Groß-Demonstration am Samstag und nach intensiven Diskussionen getroffen.

"Die Solidarität der Zivilgesellschaft und vor allem das Gespräch mit unseren Freunden und Unterstützern hat uns in dieser Entscheidung bestärkt", erzählt Shajahan.

Mir Jihangir erläutert die Motive für die Enscheidung: " Wir fühlen uns dadurch gestärkt und möchten durch das Aussetzten des Hungerstreiks mit neuen Kräften den Dialog über eine Verbesserung der Lage von Asylsuchenden in Österreich weiterführen können."

Derzeit denken die Flüchtlingen über mögliche weitere "wichtige und positive Schritte" nach, die Fischer in seinem Schreiben angeregt hat. Sie kündigen an, in den nächsten Tagen weitere Entscheidungen zu treffen.

Die Zitate wurden aus dem englischen ins Deutsche übersetzt.

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