LR Ragger: Neues Pflegeheim in Wolfsberg als Sozialzentrum für Generationen

Zukunftsweisendes Konzept rund um neues Heim der Sene Cura mit Kindertagessstätte

Klagenfurt (OTS) - "Mit dem neuen Pflegeheim in Neudau-Wolfsberg ist die Pflegeoffensive im Lavanttal erfolgreich abgeschlossen. Die Zeit, in der Pflegebedürftige Wochen und Monate auf ein Pflegebett warten mussten, ist endgültig vorbei", erklärte der Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger bei der Eröffnung des Heimes der Sene Cura am Samstag in Neudau.
Kärntenweit habe man in den vergangenen vier Jahren knapp 1.000 neue Pflegebetten geschaffen, im Bezirk Wolfsberg rund 170. Damit sei sichergestellt, dass auch für alle jene Plätze bereit stehen, die einen kurzfristigen Aufenthalt in einem Pflegeheim benötigen. Weiters gebe es Betten für die Übergangspflege. Senioren, die zu "gesund" fürs Krankenhaus, aber zu "krank" für daheim sind, finden in Pflegeheimen eine Erholungsphase. Es wäre keine Spitalsreform mit einer Verkürzung der Liegedauer denkbar, wenn es keine ständig verfügbaren Kapazitäten für die Übergangspflege gäbe. Pflegeheime übernehmen auf diese Weise zusätzliche Funktionen: als Reha-Einrichtung und als Unterstützung der Pflege zu Hause.
Ragger lobte auch das Konzept von Sene Cura in Neudau. Das Pflegeheim mit 85 Bettenbeschränkt sich nicht allein auf die Versorgung von Senioren. Es dient als Sozialzentrum für die daneben befindliche Wohnanlage und als ein Treffpunkt der Generationen mit zahlreichen Leistungen:
Rehabilitative Übergangspflege nach Krankenhausaufenthalten Tagespflegezentrum
Optimale Betreuung von Menschen mit Demenz (Demenzstation) Unterstützung der Senioren in der Wohnanlage Neue
Hauseigenes Senioren-Fitnesscenter
Tagesstätte für Kinder
Ausstattung mit Heimkino, eigener Kapelle und Friseur
Großzügige Gartenanlage
Das Sozialzentrum bringt auch 55 neue Arbeitsplätze in der Region", betont LR Ragger. Das Pflegeheim stellt u.a. eine Alltagsmanagerin zur Verfügung, welche Senioren in den behindertengerecht adaptierten "betreubaren Wohneinheiten" in Neudau unterstützt. Diese Alltagsmanagerin bemüht sich auch den Gemeinschaftsgeist aller Bewohner in Neudau zu stärken. Es soll das Prinzip Netzwerk Familie in diesen Generationenpark übertragen werden. Ziel ist es, den Zusammenhalt zwischen den Generationen auch außerhalb der Familien zu stärken sowie Alltagskompetenzen und Erfahrungswissen zu nutzen.
Im Zentrum steht dabei Freiwilligenarbeit für die Gemeinschaft. "Dieses vielversprechende Konzept ist das Ergebnis der erfolgreichen Verbindung von Wohnbau- und Sozialpolitik", erklärt Ragger abschließend.

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