Mitterlehner: Österreich würde von EU-Freihandelsabkommen mit den USA stark profitieren

Wirtschaftsminister: Anstieg der Produktivität aufgrund Abbaus nicht-tarifärer Handelsbarrieren führt zu höheren Investitionen und mehr Beschäftigung in Österreich

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht die Bereitschaft von US-Präsident Barack Obama, mit der EU ein Freihandelsabkommen abzuschließen, positiv. "Freihandelsabkommen bringen für Österreichs Wirtschaft viele Vorteile. Aufgrund des Anstiegs der Produktivität wegen der Reduzierung und des Abbaus von nicht-tarifären Maßnahmen im Warenbereich kommt es dabei vor allem zu einer Steigerung der Investitionen", zitiert Mitterlehner eine Studie des Forschungsinstitut FIW im Auftrag des Wirtschaftsministeriums.

"Ein Abkommen zwischen der EU und den USA hätte aufgrund der vergleichsweise großen Bedeutung der amerikanischen Wirtschaft für Österreich maßgebliche Auswirkungen", so Mitterlehner. Die Senkung nicht-tarifärer Handelsbarrieren mit den USA - dem drittwichtigsten heimischen Exportpartner - würde laut FIW-Studie zu mehr Arbeitsproduktivität, höheren Löhnen und einem Anstieg der Beschäftigung in Österreich um 0,6 Prozent führen. "Die EU-Mitgliedstaaten müssen der EU-Kommission möglichst bald ein Verhandlungsmandat erteilen, damit die Gespräche mit den USA beginnen können", so Mitterlehner abschließend.

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