FPÖ-Walter Rosenkranz: Ablöse BIFIE-Haiders die Konsequenz aus Zentralmatura-Chaos und Rechnungshof-Kritik?

Versorgungsposten für ÖVP-Mann?

Wien (OTS) - Für FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz ist die Ablöse des BIFIE-Chefs Günter Haider ein klares Zeichen für die Unzufriedenheit der Ministerin mit den Leistungen des BIFIE: "Die Vorbereitungen zur Zentralmatura gerieten ja zu einem Chaos, sodass der Start verschoben werden musste. Zuletzt ist das Institut außerdem in die Kritik des Rechnungshofs geraten, weil man dort Geld gehortet hat, das in anderen Bereichen des Unterrichtsressorts gefehlt hat." Vor diesem Hintergrund muteten auch Gerüchte um die Nominierung des bisherigen BIFIE-Budgetmanagers Christian Wieser zu einem der BIFIE-Chefs seltsam an. Der vom Rechnungshof aufgezeigte Missstand gehöre jedenfalls schleunigst behoben und der Budgetposten "BIFIE" entsprechend den schwachen Leistungen des Instituts reduziert.

Ebenfalls einen schalen Nachgeschmack hinterlasse die Nominierung der ÖVP von Martin Netzer zum Nachfolger von BIFIE-Chef Haider. Der bisher stellvertretende Sektionsleiter im Unterrichtsministerium Netzer werde als BIFIE-Chef künftig anstatt eines Stellvertretergehalts ein Sektionschef-Gehalt verdienen. "Hier entsteht der Eindruck, dass ein Parteigänger der ÖVP versorgt werden soll", schließt Rosenkranz.

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