SPOÖ Vorsitzender Josef Ackerl zur Debatte über die Medizinfakultät: "Fordere klares Bekenntnis von Wissenschaftsminister Töchterle"

Landeshauptmann Pühringer muss Druck auf seinen Parteifreund erhöhen

Linz (OTS) - Josef Ackerl, Landesparteivorsitzender der SPÖ Oberösterreich, fordert von Wissenschaftsminister Töchterle ein klares Bekenntnis zur Errichtung einer Medizinfakultät in Linz. Neben Gesundheitsminister Stöger, Wirtschaftsminister Mitterlehner und Finanzministerin Fekter hat sich auch Bundeskanzler Faymann für dieses so wichtige Projekt für Oberösterreich ausgesprochen. Einzig der zuständige Wissenschaftsminister hält sich bedeckt. "Oberösterreich braucht eine Medizinausbildung um dem drohenden Ärztemangel entgegenzutreten und erfüllt alle Voraussetzungen für die Errichtung einer geeigneten Fakultät. Landeshauptmann Pühringer ist nun gefordert, den Druck auf seinen Parteikollegen Wissenschaftsminister Töchterle zu erhöhen. Wenn Pühringer Anfang April mit der eingerichteten Expertengruppe im Wissenschaftsministerium tagt, ist es höchste Zeit, dass Töchterle endlich die Karten auf den Tisch legt! Nur so kann der nötige Grundsatzbeschluss herbeigeführt werden", so Ackerl.

Den Anspruch auf eine Medizinfakultät bekräftigt SPOÖ-Vorsitzender Ackerl erneut mit der wirtschaftlichen Stärke Oberösterreichs, der auch in der Ausbildung Rechnung getragen werden müsse. "Bei in Linz studierenden Medizinern ist die Chance viel größer, dass sie auch in Oberösterreich bleiben", ist Ackerl überzeugt. "Hierzulande brauchen wir zusätzliche Ärzte ganz dringend, um die regionale Versorgung mit niedergelassenen Ärzten zu sichern."

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