Leitls Aschermittwochs-Appell: Do not wait! Act! - Österreich wieder an die Spitze bringen

Jank: Rot-Grün belastet Wiener Unternehmen mit 100 Millionen Euro - Wirtschaftsbund fordert Wachstumsimpulspaket für mehr Wirtschaftswachstum - Europa ist unsere Lebensversicherung

Wien, 13. Februar 2013 (OTS/Text) - "Ein Unternehmer ist jemand, der sich in einer Welt der Unsicherheit wohlfühlt, Risiken erkennt und Chancen nützt", betont Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl am Beginn seiner wirtschaftspolitischen Aschermittwochsrede, die ganz im Zeichen der Neuorientierung gestanden ist, aber auch der Nachdenklichkeit. Etwa bei der Frage, wie man den Standort Österreich sichern kann: "Österreich steckt in der Durchschnittsfalle! Aber wer sich immer nur am Durchschnitt orientiert, wird nie zu den Besten gehören, sondern er wird zum Nachzügler", stellt Leitl klar. Und was macht Wien: "100 Millionen Euro zusätzliche Belastung sind in dieser kurzen Zeit der Rot-Grünen Regierung für Wiener Unternehmen entstanden. Ihr habt genug Schaden angerichtet!", findet der Wirtschaftsbund-Präsident scharfe Worte für die linke Stadtre-gierung. ****

Auch Wiens Wirtschaftsbund-Obfrau Brigitte Jank kritisiert die Rot-Grüne Wirtschaftspolitik in Wien und warnt vor einer Abwanderung der Betriebe: "Erfolgreiches Wirtschaften in Wien ist schwieriger geworden", bedauert Jank. "Neben den stark gestiegenen Gebühren belasten enorme bürokratische Hürden das unternehmerische Alltagsleben. Bestes Beispiel hierfür ist das Parkpickerl, das neben den Kosten den Aufwand für die Antragsstellung in die Höhe getrieben hat. Stattdessen sollte Wien endlich die längstfälligen Reformen im Bereich Verwaltung umsetzen und die Wiener Betriebe entlasten."

"Es tut sich viel in der Welt", so Leitl, und weiter: "China ist erstmals die größte Handelsmacht der Welt - noch vor den USA. In 17 Jahren werden sie so stark sein, wie der Westen. Wenn wir weiter über Unsinnigkeiten, wie Arbeitszeitverkürzung und Einschränkung der Teilzeitjobs, reden, werden sie keine 17 Jahre brauchen, um uns zu überholen. Die USA benützen den Fahrstreifen, Asien nutzt die Überholspur und Europa steht am Pannenstreifen. Do not wait! Act! muss daher unser Motto lauten", betont Leitl. Man müsse Ideen, wie jene des Freihandelsabkommen mit den USA aufgreifen und umsetzen, und auf den Euro vertrauen, um nicht von Asien überholt zu werden: "Der Euro ist eine starke Währung und auf dem besten Wege zur zweiten Weltwährung zu werden", stellt Wirtschaftsbund-Präsident Leitl klar. Europa brauche neue Visionen und neue Ziele: "Wir müssen Wohlstand sichern und internationale Finanzspekulation abwehren, denn Österreich kann nur erfolgreich sein, wenn Europa erfolgreich ist. Europa ist unsere Lebensversicherung. Ohne EU wären wir eine leichte Beute der Anderen! Wir müssen zusammen halten und die EU stärken, nicht schwächen!"

Leitl fordert daher ein Wachstumsimpulspaket für Österreich, "da wir in der Eurozone schrumpfen und im Inland fast verzweifelt um Wachstum kämpfen". Dazu brauche es drei wichtige Instrumente, um Investitionen zu stimulieren: Den Handwerkerbonus, die Investitionszuwachsprämie und eine verdoppelte Forschungsprämie für den Bereich Erneuerbare Energie und Umwelttechnologie. "Dafür gebe ich der Bundesregierung eine Geld-zurück-Garantie, denn diese Maßnahmen werden dem Budget mehr bringen, als sie kosten", verdeutlicht Leitl.

Österreich rasselt in allen Rankings nach unten. Andere Länder seien - etwa bei den Universitäten - besser geworden, während "wir mit Masse statt Klasse schwächer geworden sind. Bei den PISA-Studien sind wir bereits im Keller", betont Leitl. Zinsen auf Schulden verhinderten Zukunftsvisionen, Fachkräfte werden weniger und exorbitante Lohnnebenkosten seien Kaufkrafträuber. Der Wirtschaftsbund-Präsident will sich zur Sicherung des Standortes auf die typischen österreichischen Tugenden verlassen: "Kreativität und Kombinationsgabe verschiedener Fachgebiete. Österreich müsse jene Instrumente einsetzen, die es hat: Den Erfindergeist umsetzen in Anwendungen, die die Welt braucht, und schnell sein. "Verbinden wir das mit unseren Stärken: Vertrauen schaffen, nachhaltig operieren und menschlich sein. Dann kann uns in dieser globalen Welt der Erfolg nicht streitig gemacht werden!"

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