Marek: Kampf gegen Kinderhandel muss weitergehen

Entschließungsantrag betreffend Zuleitung aussagekräftiger Berichte ans Parlament einstimmig beschlossen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Kampf gegen Kinderhandel muss weitergehen. Eine starke Waffe im Kampf gegen Kinder- und Menschenhandel ist eine beständige Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit, um die Aufmerksamkeit der Menschen und der Politik zu schärfen. Das erklärte ÖVP-Abg. Christine Marek heute, Mittwoch, anlässlich der Sitzung des Menschenrechtsausschusses, in deren Rahmen sie federführend einen Entschließungsantrag eingebracht hat. Der Antrag fand im Ausschuss die Zustimmung aller Fraktionen.

Österreich hat im Kampf gegen Kinder- und Menschenhandel einen nationalen Aktionsplan ins Leben gerufen und eine Arbeitsgruppe gegen Kinderhandel eingerichtet. Diese Gruppe, die vom Familienministerium geleitet wird, leistet seit vielen Jahren gute Arbeit und liefert regelmäßig informative Berichte über die Fortschritte in diesem Bereich. Diese Berichte werden im Internet veröffentlicht, aber bis jetzt keinem parlamentarischen Ausschuss vorgelegt. "Für unsere Arbeit im Parlament sind die Berichte aber eine gute, aussagekräftige Grundlage. Daher haben wir durch den Entschließungsantrag im Rahmen der heutigen Sitzung des Menschenrechtsausschusses einstimmig beschlossen, eine Zuleitung dieser Berichte an das Parlament in die Wege zu leiten. Damit erfahren die Berichte einerseits mehr Öffentlichkeit, andererseits können wir im Ausschuss ganz konkret damit arbeiten", erläuterte Marek.
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