• 13.02.2013, 13:47:00
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  • OTS0162 OTW0162

Pro Konsument: Konsumentenschutz für alle

AKNÖ und Land NÖ erneuern Kooperation

Utl.: AKNÖ und Land NÖ erneuern Kooperation =

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       --         Diese Meldung wurde korrigiert            --
       --      Neufassung in Meldung OTS0176 vom  13.02     --
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St. Pölten (OTS/AKNÖ) - 125.400 Personen wurden in den vergangenen
fünf Jahren vom Verein "Pro Konsument" beraten und unterstützt. Die
Kooperation zwischen AKNÖ und Land NÖ verhilft Nicht AK-Mitgliedern
zum Konsumentenschutz. Nun wird die erfolgreiche Zusammenarbeit
verlängert.

Auch Nicht-AK-Mitglieder haben Probleme mit überteuerten
Handyrechnungen, Internetbetrug oder Fremdwährungskrediten. Für ihre
Anliegen ist der Verein "Pro Konsument" da, den die AK mit dem Land
NÖ betreibt. Konsumentenschutz-Landesrat Dr. Sepp Leitner und
AKNÖ-Präsident Hermann Haneder verlängern nun die Kooperation. "Die
Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren war eine absolute
Erfolgsgeschichte und daher ist es gut und richtig, dass sie im
Interesse der KonsumentInnen auch in den kommenden Jahren fortgesetzt
werden kann. Denn Konsumentenschutz ist ein Thema, das auch in den
nächsten Jahren nicht an Brisanz verlieren wird, ganz im Gegenteil,
man denke nur beispielsweise an die Themen Internet und Finanzen", so
LHStv. Leitner. "Wir haben alle schon etwas gekauft, das nicht in
Ordnung war, oder uns über Mängel im Urlaub geärgert. Für solche
Fälle haben wir unseren Verein "Pro Konsument". Wir beraten und
informieren mit dem Land und setzen diese Arbeit fort. Das Wissen
unserer Expertinnen und Experten kommt so allen Menschen im Land
zugute", erklärt Haneder.

Schwerpunkte seit 2008

- Finanzkrise und Fremdwährungskredite: In Niederösterreich hat jeder
vierte Häuslbauer einen Fremdwährungskredit. Das erweist sich nach
wie vor als problematisch.

- Schwache Tilgungsträger - schmerzhafte Kapitallücken. Der erste
Schwung endfälliger Kredite - ausgehend vom Boom ab Mitte der 1990er
Jahre - läuft in den nächsten Jahren aus. Haneder: "Wir fordern die
Banken auf, rechtzeitig echte Lösungskonzepte mit den Kunden zu
erarbeiten."

- Telefonie - Kostenbeschränkungsverordnung. Überschreitungen von
Download-Limits waren die häufigsten Ursachen für überhöhte
Handy-Rechnungen. Der durchschnittliche Streitwert lag bei 650 Euro.
Seit 1. Mai 2012 können auch bei unbemerkten Downloads nicht mehr
als 60 Euro anfallen.

- Finanzinfotour: "Nur jede und jeder Fünfte kennt sich mit
Finanzprodukten aus. Das hat eine Umfrage 2011 ergeben", erklärt
Konsumentenschutzlandesrat Leitner. "Pro Konsument" hat daher im
Vorjahr NiederösterreicherInnen aller Alterstufen zum Thema Finanzen
informiert.

- Safer Internet: Mit Workshops und "Infotalks" tourte "Pro
Konsument" durchs Land, um UserInnen über Internetfallen zu
informieren.

- Preismonitoring: "Pro Konsument" beobachtet die Preise am
Lebensmittelmarkt. Die Testkäufe sind z. T. an den Mikrowarenkorb
der Statistik Austria angepasst.

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