Pro Konsument: Konsumentenschutz für alle

AKNÖ und Land NÖ erneuern Kooperation

St. Pölten (OTS/AKNÖ) -

Diese Meldung wurde korrigiert Neufassung in Meldung OTS0176 vom 13.02

125.400 Personen wurden in den vergangenen
fünf Jahren vom Verein "Pro Konsument" beraten und unterstützt. Die Kooperation zwischen AKNÖ und Land NÖ verhilft Nicht AK-Mitgliedern zum Konsumentenschutz. Nun wird die erfolgreiche Zusammenarbeit verlängert.

Auch Nicht-AK-Mitglieder haben Probleme mit überteuerten Handyrechnungen, Internetbetrug oder Fremdwährungskrediten. Für ihre Anliegen ist der Verein "Pro Konsument" da, den die AK mit dem Land NÖ betreibt. Konsumentenschutz-Landesrat Dr. Sepp Leitner und AKNÖ-Präsident Hermann Haneder verlängern nun die Kooperation. "Die Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren war eine absolute Erfolgsgeschichte und daher ist es gut und richtig, dass sie im Interesse der KonsumentInnen auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann. Denn Konsumentenschutz ist ein Thema, das auch in den nächsten Jahren nicht an Brisanz verlieren wird, ganz im Gegenteil, man denke nur beispielsweise an die Themen Internet und Finanzen", so LHStv. Leitner. "Wir haben alle schon etwas gekauft, das nicht in Ordnung war, oder uns über Mängel im Urlaub geärgert. Für solche Fälle haben wir unseren Verein "Pro Konsument". Wir beraten und informieren mit dem Land und setzen diese Arbeit fort. Das Wissen unserer Expertinnen und Experten kommt so allen Menschen im Land zugute", erklärt Haneder.

Schwerpunkte seit 2008

- Finanzkrise und Fremdwährungskredite: In Niederösterreich hat jeder vierte Häuslbauer einen Fremdwährungskredit. Das erweist sich nach wie vor als problematisch.

- Schwache Tilgungsträger - schmerzhafte Kapitallücken. Der erste Schwung endfälliger Kredite - ausgehend vom Boom ab Mitte der 1990er Jahre - läuft in den nächsten Jahren aus. Haneder: "Wir fordern die Banken auf, rechtzeitig echte Lösungskonzepte mit den Kunden zu erarbeiten."

- Telefonie - Kostenbeschränkungsverordnung. Überschreitungen von Download-Limits waren die häufigsten Ursachen für überhöhte Handy-Rechnungen. Der durchschnittliche Streitwert lag bei 650 Euro. Seit 1. Mai 2012 können auch bei unbemerkten Downloads nicht mehr als 60 Euro anfallen.

- Finanzinfotour: "Nur jede und jeder Fünfte kennt sich mit Finanzprodukten aus. Das hat eine Umfrage 2011 ergeben", erklärt Konsumentenschutzlandesrat Leitner. "Pro Konsument" hat daher im Vorjahr NiederösterreicherInnen aller Alterstufen zum Thema Finanzen informiert.

- Safer Internet: Mit Workshops und "Infotalks" tourte "Pro Konsument" durchs Land, um UserInnen über Internetfallen zu informieren.

- Preismonitoring: "Pro Konsument" beobachtet die Preise am Lebensmittelmarkt. Die Testkäufe sind z. T. an den Mikrowarenkorb der Statistik Austria angepasst.

Rückfragen & Kontakt:

Pro Konsument
Herwig Rezek
Tel.: (01) 58883-1228

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