• 13.02.2013, 13:20:04
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  • OTS0149 OTW0149

Potenziale und Kosten der Elektrifizierung des schweren Nutzfahrzeugverkehrs

Herausgegeben vom Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)

Utl.: Herausgegeben vom Österreichischen Verein für
Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) =

Wien (OTS) - Bereits 1989 wurden am Institut für
Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeugbau unter der Leitung von
Univ.-Prof. Dr. H. P. Lenz Überlegungen zur Elektrifizierung des
schweren Nutzfahrzeugverkehrs in umweltsensiblen Zonen am Beispiel
des Brenner Passes durchgeführt und in der Öffentlichkeit diskutiert.

Die Beweggründe waren damals, die durch den stark steigenden
LKW-Verkehr entstehenden Schadstoffe, Stickstoff-Oxide und Partikel,
sowie den Straßenlärm zu verringern.

Inzwischen wurde das Problem der Schadstoffemissionen durch
verbesserte Motoren weitgehend gelöst, das Problem der möglicherweise
klimarelevanten Kohlendioxid-Emissionen besteht jedoch nach wie vor.

Da Elektrifizierung hier eine Lösung darstellen könnte, wurde eine
Studie "POTENZIALE UND KOSTEN DER ELEKTRIFIZIERUNG DES SCHWEREN
NUTZFAHRZEUGVERKEHRS" vom Österreichischen Verein für
Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) finanziert und vom Institut für
Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität
Wien durchgeführt.

Von den verschiedenen Möglichkeiten der Elektrotraktion,
O-Bus-ähnlichen Zugmaschinen mit und ohne Hilfsbatterie, erwies sich
ein rein elektrischer Schlepper für den gesamten LKW-Zug mit
Oberleitungsbetrieb, bei dem die Vorderachse des zu schleppenden
Lastwagens auf das Zugfahrzeug aufgehoben wurde, als am Geeignetsten.

Es konnte gezeigt werden, dass durch elektrische Traktion ca. 60 %
der am Brenner-Pass entstehenden Kohlendioxid-Emissionen von schweren
Nutzfahrzeugen vermieden werden können. Dies unter der Voraussetzung
der österreichischen Stromproduktionsbedingungen.

Betrachtet man durchschnittliche europäische
Stromproduktionsbedingungen, bleibt vom ökologischen Vorteil wenig
übrig. Die Probleme würden zurzeit nur regional verschoben.

Trotzdem sollte man die Art der Elektrotraktion für die Zukunft im
Auge behalten.

Die Studie ist beim Österreichischen Verein für
Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) auf Anfrage kostenlos erhältlich.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KFZ

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