SP-Keck: Studie beweist, Heiligenbrunner lügt!

Nein zum Lobbying für den Schotterabbau

Linz (OTS/SK) - Als eine "unglaubliche Panikmache" bezeichnet der oberösterreichische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Dietmar Keck die jüngsten Aussagen von Umweltdachverbands-Präsidenten Gerhard Heiligenbrunner. Keck, der auch stv. Arbeiterbetriebsratsvorsitzender der voestalpine Stahl AG ist, verwehrt sich gegen den Vorwurf des UWD-Präsidenten, wonach sich im Zusammenhang mit Schlacke ein "beispielloser Umweltskandal" anbahne. Der SPÖ-Politiker wörtlich:
"Die hier so kritisierte LD-Schlacke wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt und ist geradezu ein Paradebeispiel für Recycling. Die Schlacke ist als Nebenprodukt der Stahlproduktion unvermeidbar, es ist sinnvoll und intelligent, sie z.B. für den Straßenbau einzusetzen anstatt sinnlos zu deponieren." ****

Zur angeblichen Gesundheitsgefährdung durch Schlacke, wie sie der UWD als Argument anführt, erinnert Keck nicht nur an den jahrzehntelangen problemfreien Einsatz, sondern auch eine Studie, die keinerlei umweltrelevanten Probleme dokumentiert. Als "regelrecht unverantwortlich" erachtet es der Nationalratsabgeordnete daher, mit Wörtern wie "Umwelttrick", "Kontamination", "Giftschlacken" oder "Krebs erregend" an die Öffentlichkeit zu gehen und die Bevölkerung massiv zu verunsichern.

"Diese Vorgangsweise", so Keck abschließend, "lässt mich vermuten, dass hinter dem Aufschrei des Umweltdachverbandes vielleicht sogar etwas anderes stecken könnte, als Angst um die Natur. Die Schlacke ist im Straßenbau ein Konkurrenzprodukt zum Schotter. Kann es sein, dass hier plumpes Lobbying für den Schotterabbau gemacht wird? Der Schotterabbau ist ein massiver Eingriff in die Natur und birgt -Stichwort Feinstaub - immense Gesundheitsgefahren." (Schluss)

Rückfragehinweis: Büro Nationalrat Dietmar Keck, Parlamentarischer Mitarbeiter Markus Benedik, 0676/7115053, markus.benedik@spoe.at

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