Großruck: Wir setzen uns weiterhin international gegen weltweite Christenverfolgung ein

ÖVP-Menschenrechtssprecher erläutert Entschließungsantrag an die Bundesregierung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Besorgnis äußerte ÖVP-Menschenrechtssprecher Abg. Wolfgang Großruck über die weltweite Christenverfolgung, die heute, Mittwoch, auch Thema in der Sitzung des Menschenrechtsausschusses im Parlament ist. Besonderen Bezug nahm Großruck dabei auf das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel, das durch die Verfolgung und Benachteiligung der christlichen Minderheit in seinem Erhalt bedroht ist. Ein entsprechender Entschließungsantrag an die Bundesregierung wurde in der Ausschusssitzung beschlossen.

"In diesem Antrag weisen wir auf die anhaltende Benachteiligung christlicher, jüdischer und anderer religiöser Minderheiten in der Türkei und insbesondere auf die akute Bedrohung des Bestandes des Klosters Mor Gabriel hin. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, sich weiterhin entschlossen für die Einhaltung und Durchsetzung des Menschenrechts auf Bekenntnis- und Religionsfreiheit einzusetzen. Das soll auf europäischer Ebene, in bilateralen Beziehungen und im Rahmen der internationalen Menschenrechtsarbeit geschehen", führte Großruck aus. "Wir hoffen darauf, dass die Bundesregierung sich aus aktuellem Anlass besonders für den Erhalt des Klosters Mor Gabriel engagiert und den Versuchen einer Enteignung oder Aufhebung des Klosters entschieden entgegenwirkt."

"Der scheidende Papst war und ist ein großer Mittler zwischen den Religionen und ein Verfechter des Schutzes christlicher Minderheiten in der Welt. Dies soll uns ein Vorbild sein und bleiben", sagte Großruck.

Dass das Thema Religionsfreiheit und Schutz religiöser Minderheiten leider aktueller sei denn je, habe auch Staatssekretär Lopatka im Ausschuss betont, fuhr Großruck fort. Die Thematik sei bei Außenminister Vizekanzler Spindelegger und Staatssekretär Lopatka in guten Händen. Beide setzten sich auf internationaler Ebene vehement für den Dialog von Religionen und Kulturen - die EU erarbeite nach Lopatkas Information derzeit auf Vorschlag von Vizekanzler Spindelegger Leitlinien zu dieser Thematik - ein.
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