- 13.02.2013, 11:18:49
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SJ- Moitzi begrüßt Diskussion über Arbeitszeitverkürzung
Arbeitszeitverkürzung kann Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit in Europa entschärfen!
Utl.: Arbeitszeitverkürzung kann Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit in
Europa entschärfen! =
Wien (OTS) - Wien (OTS) - Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der
Sozialistischen Jugend Österreich, begrüßt die aktuelle Initaitive
von GewerkschafterInnen, WissenschaftInnen, PolitikerInnen und
PublizistInnen zur Reduzierung der Wochenarbeitszeit. "Eine
Verkürzung der Arbeitszeit ist in Österreich nichts Neues und wurde
mehrmals in der Geschichte beschlossen. 1959 zum Beispiel wurde die
Wochenarbeitszeit von 48 auf 45 Stunden reduziert, zwischen 1970 und
1975 weiter auf vierzig Stunden. In den 1970er Jahren wurde der
gesetzliche Urlaubsanspruch erhöht, was zu einer Verkürzung der
Jahresarbeitszeit führte. Es wäre wieder höchst an der Zeit, die
steigende Produktivität und die Gewinne der Unternehmen an die
ArbeitnehmerInnen in Form einer Arbeitszeitverkürzung weiterzugeben",
so Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
Österreich, anlässlich der Debatte in Deutschland.
Die Sozialistische Jugend unterstreicht diese Forderung vor allem mit
der Rekordarbeitslosigkeit von jungen Menschen in Europa. Statt über
immer längere Erwerbszeiten und Arbeitszeitverlängerung zu
diskutieren, braucht es eine gerechte Verteilung der vorhandenenen
Arbeit, damit Jugendliche wieder eine Beschäftigung finden.
"Wahrscheinlich wird in Zukunft auch eine länger dauernde Perioden
höheren Wirtschaftswachstums nicht ausreichen, um die
Arbeitslosigkeit akzeptabel zu senken. Eine Verkürzung der
Arbeitszeit schafft Beschäftigung - wie zuletzt das Beispiel
Frankreich gezeigt hat, wo die 35-Stunden-Woche eingeführt wurde und
somit Arbeitslosigkeit verringert wurde. In Zeiten von Millionen
junger Menschen ohne Arbeit in Europa kann Arbeitszeitverkürzung ein
wesentliches Mittel gegen die "Zeitbombe" Jugendarbeitslosigkeit
sein", so Moitzi abschließend.
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