FSG-Peschek: Zeit ist reif für Arbeitszeitverkürzung!

Initiative zur Reduzierung der Arbeitszeit unterstützenswert.

Wien (OTS/FSG) - "Die aktuelle Initiative von WissenschafterInnen, GewerkschafterInnen, PolitikerInnen und PublizistInnen zur Reduzierung der Arbeitszeit ist absolut unterstützenswert. Schließlich weht den ArbeitnehmerInnen und Jugendlichen in Europa ein eisiger Wind ins Gesicht: Zunehmender Leistungsdruck in der Arbeitswelt und massive Überstunden, prekäre Arbeitsverhältnisse und working poor, das extreme Ungleichgewicht zwischen Armut und Reichtum sowie die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, verlangen nach einer radikalen Arbeitszeitverkürzung. Noch nie in der Menschheitsgeschichte war der technologische Fortschritt so weit entwickelt wie heute, doch es fehlt der soziale Fortschritt. Statt über längere Arbeitszeiten und höhere Pensionsantrittsalter zu diskutieren, braucht es eine gerechte Verteilung der vorhandenen Arbeit damit insbesondere mehr Arbeitsplätze für die Jugend geschaffen werden. Daher ist die Zeit reif für eine radikale Arbeitszeitverkürzung!", so Christoph Peschek, Wiener Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG).++++

"Die Entwicklung der Produktivität und ein gerechter Zugang für alle zur guten Arbeit verlangen kürzere Arbeitszeiten. Arbeitszeiten müssen planbar sein und Ruhezeiten wie der Sonntag geschützt werden. Arbeitszeiten sollen nach dem Lebensverlauf unterschiedlich gestaltet werden können: für Weiterbildung, für Erziehung und Pflege, für die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit , damit auch eine Veränderung der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung erleichtern. Alle haben das Recht, über die Verteilung ihrer Arbeit mitzubestimmen, deswegen muss auch die Demokratisierung der Wirtschaft fortgeführt werden. Das Recht auf Zeitsouveränität schließt die soziale Sicherheit wie den Anspruch auf Zeit für die Tätigkeit außerhalb der Erwerbsarbeit ein. Eine Arbeitszeitverkürzung würde nicht nur mehr Arbeitsplätze schaffen, sondern auch die Teilhabe am sozialen, kulturellen, familiären und auch politischen Leben verbessern", so Peschek abschließend.

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