FPÖ-Strache: Unser Gold muss aus Großbritannien abgezogen werden

Erstellung eines neuen Lagerkonzeptes ist überfällig

Wien (OTS) - Der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache fordert die Überstellung des in der City of London gelagerten österreichischen Goldes. Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny bezeichnet er in diesem Zusammenhang als "Kalten Krieger".

Das Gold der Österreicherinnen und Österreicher lagert zu 80 Prozent in Großbritannien. Die Deutsche Bundesbank hat in der jüngsten Vergangenheit hunderte Tonnen Gold aus London abgezogen. Wohl nicht ohne Grund, wie der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache vermutet. Die aktuelle Entwicklung in Europa zeigten jedenfalls, dass das Gold nirgends besser aufgehoben sei, als im eigenen Land. "Man lagert ja auch nicht sein Schmuckkästchen im Nachbarort", kommentiert Strache.

Während die Deutsche Bundesbank ihr Lagerkonzept an die Anforderungen der Gegenwart anpasst und verstärkt auf inländische Lagerstätten setzt, verharrt die Oesterreichische Nationalbank im Denken des Kalten Krieges. Das noch aus dieser Epoche stammende Lagekonzept ist weiterhin in Kraft und wurde sogar bestätigt. "Wir müssen unser Gold nicht mehr vor der Sowjetunion verstecken", fordert Strache ein Umdenken in den Reihen der Nationalbank. Besonders Gouverneur Ewald Nowotny sei aufgerufen, endlich Verantwortung zu übernehmen anstatt "in Lethargie" zu verharren.

In diesem Zusammenhang fordert Strache eine demokratische Nationalbank. Es sei mehr als bedenklich, dass "Nowotny ähnlich eines mittelalterlichen Schatzmeisters völlige Gewalt über das Gold der Republik ausübt", so Strache.

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