Verein PFOTENHILFE gibt Tipps zur Beschäftigung Ihres Hundes im Winter

Suchspiele sind beliebt, Skifahren sollte vermieden werden

Wien (OTS) - Wenn es im Winter besonders kalt ist und die Wege verschneit sind, kostet es so manchen Tierbesitzer einiges an Überwindung, mit dem Hund lange Spaziergänge zu unternehmen. Der Verein Pfotenhilfe gibt einige Tipps, wie Ausflüge zu einem lustigen Unternehmen werden und Sie die Kälte völlig vergessen.

Im Schnee ist es besonders einfach für den Hund, frische Spuren von Personen zu verfolgen. Dies kann als Beschäftigung für den Vierbeiner im Winter genutzt werden. Am einfachsten geht das, wenn man zu zweit unterwegs ist. "Die zweite Person zeigt dem Hund etwas Interessantes, wie Spielzeug oder Futter, und geht damit außer Sicht des Hundes. Sie warten mit Ihrem am Brustgeschirr angeleinten Hund. Die Person geht etwa 300 Meter und deponiert dort den Gegenstand. Dann geht sie in einem weiten Bogen wieder zurück zu Ihnen, ohne die Spur noch einmal zu kreuzen." erklärt Sonja Weinand. Beim Hund angelangt, zeigt die Person die leeren Hände und sagt "verloren". Die meisten Hunde beginnen von alleine nun den Weg dieser Person nachzugehen. Der Hund muss dabei nicht exakt in der Spur gehen, sollte er aber zu weit abkommen, bleibt man einfach ruhig stehen und wartet, bis er wieder die Spur in der Nase hat. Am Ziel wartet seine Belohnung und ausgiebiges Lob.

Der Schnee eignet sich auch gut, um größere Leckerbissen, Spielzeuge oder Futterbeutel hineinzuwerfen. Anfangs steht der Hund daneben und sieht zu. "Sobald er los will, sagen Sie "Such" und Ihr Liebling wird die Schneefläche nach dem Objekt absuchen. Hat er verstanden worum es bei dieser Flächensuche geht, können Sie die Schwierigkeit steigern, indem Sie ihn nicht mehr zusehen lassen, wenn Sie das Objekt in den Schnee werfen." so Weinand. Eine weitere Schwierigkeit kann eingebaut werden, indem die Objekte erhöht versteckt werden, beispielsweise in niederen Ästen oder auf Baumstümpfen.

Auch Hunde lieben gemütliche Spaziergänge durch verschneite Wege und trainierte, fitte Hunde können durchaus auf Loipen mitgenommen werden, wenn diese für Hunde zugelassen sind. Hierzu erkundigt man sich am besten in der Gemeinde oder am Tourismusamt. "Vergessen Sie dabei nicht, auch für den Vierbeiner Wasser mitzunehmen, denn wenn er seinen Durst durch das Essen von Schnee löscht, kann das zu Magenproblemen und Halsschmerzen führen." informiert Weinand. Sollten Sie Wintersportarten wie Skifahren, Rodeln oder Snowboarden bevorzugen, dann sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Hund in der Zeit durch ein anders Familienmitglied, Freunde oder einen Hundesitter betreut ist. Denn durch das Tempo und die Reglementierungen bergen diese Sportarten eine zu große Gefahr für den Hund und andere Wintersportler.

Auch Zuhause gibt es in der kalten Jahreszeit viele Möglichkeiten, um mit dem Hund Spaß zu haben. Angefangen vom Lernen kleiner Tricks über Denkspiele. Und nicht zuletzt genießt es auch der Hund, nach dem Toben im Schnee gemütlich neben Ihnen im Warmen zu liegen, vielleicht gebürstet oder gestreichelt zu werden, vielleicht auch einfach nur nebeneinander zu dösen.

Rückfragen & Kontakt:

Johanna Stadler
info@pfotenhilfe.org, Mobil: 0664 / 122 10 51
www.pfotenhilfe.org

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