JW-Roth begrüßt politischen Diskurs zu Crowd Funding und Bürgerbeteiligungsmodellen

"Politik muss, trotz des Wahljahres, bessere Rahmenbedingungen für alternative Finanzierungs-formen schaffen" - Expertenteam der Jungen Wirtschaft erarbeitet Maßnahmenkatalog

Wien (OTS/PWK057) - "Wir freuen uns, dass die Politik die Notwendigkeit und den Handlungsbedarf bei alternativen Finanzierungsformen immer stärker erkennt", kommentiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), die parlamentarischen Enqueten, die in den kommenden Tagen zum Thema Crowd Funding und Bürgerbeteiligungsmodellen stattfinden werden. Viele innovative Geschäftsideen scheitern an fehlender Finanzierung, wodurch viel Potential für junges Wachstum und unternehmerische Innovation verloren geht. "Die aktuelle Finanzierungssituation und strengere Eigenkapitalvorschriften durch Basel III erschweren heimischen Jungunternehmern den Zugang zu Fremdkapital, da die Banken zurückhaltender sind. Es braucht daher zusätzliche Alternativen", so Roth weiter.

Maßnahmen für alternative Finanzierungsformen trotz Wahljahr

"Trotz des Wahljahres muss die Politik Schritte setzen, um die entsprechenden Rahmenbedingungen für Finanzierungsalternativen zu schaffen. So benötigen wir beispielsweise Rechtssicherheit bei Crowd Funding", so der JW-Vorsitzende. Unter der Leitung der Jungen Wirtschaft arbeitet ein Advisory Board mit Experten und Unternehmern aus unterschiedlichen Bereichen seit Mitte Jänner an konkreten Maßnahmen für die Verbesserung der Rahmenbedingungen bei alternativen Finanzierungsformen. Dabei stellen sich die Experten nicht nur die Frage "Wie kann der Anlegerschutz sichergestellt werden?", sondern auch die notwendige Frage "Wie kann das Bankwesengesetz vorteilhafter für diese neue Art des Investments interpretiert werden?", um zukünftige Konflikte mit der FMA zu vermeiden. Diskutiert werden dabei aber auch die Möglichkeit einer Neugestaltung der Prospektpflicht oder aber mögliche Steuerincentives für Investoren. "Die Ergebnisse werden wir noch im 1.Halbjahr 2013 präsentieren und an die Politik übergeben. Diese Maßnahmen müssen dann schnell umgesetzt werden", fordert Roth abschließend. Österreich kann mit einer raschen Umsetzung der notwendigen Rahmenbedingungen nicht nur den heimischen Wirtschaftsstandort stärken, sondern auch eine Vorreiterrolle in Europa übernehmen. (ES)

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