• 13.02.2013, 08:38:24
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300.000 Fans für Hitradio Ö3 auf Facebook

Wien (OTS) - Im März 2009 wurde die offizielle Ö3-Fanseite auf
Facebook von einem Schweizer Hörer gegründet, bis heute ist er
Administrator der Ö3-Seite. Wegen des raschen Anwachsens der Fanpage
übernahm aber bald Ö3 die Betreuung der Inhalte und ist seit damals
über diesen Kanal kontinuierlich mit seinen Hörerinnen und Hörern in
Kontakt. Kontinuierlich steigt auch die Zahl der Fans; gestern Abend
wurde der 300.000ste Fan gezählt. Bezogen auf die Anzahl der Fans ist
kein österreichisches Medium auf Facebook erfolgreicher als das
Hitradio Ö3.

Auch den internationalen Vergleich muss Ö3 nicht scheuen: So hat
z. B. der bayrische Marktführer Antenne Bayern 230.000 Facebook-Fans,
der junge WDR-Sender 1live, Marktführer in Nordrhein-Westfalen, mit
einer Reichweite von 3,3 Millionen Hörern "nur" 245.000
Facebook-Fans.

Beim Ö3-Hörerservice hat man sich daran gewöhnt, dass immer mehr
Hörerinnen und Hörer soziale Netzwerke nutzen, um ihrem
Lieblingssender etwas mitzuteilen. Neben Anrufen, SMS und E-Mails
bekommt Österreichs meistgehörter Radiosender täglich zahlreiche
Nachrichten von Hörerinnen und Hörern über soziale Netzwerke.

Dabei ist die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Sender Ö3
Facebook verwenden darf, noch immer Gegenstand eines weltweit
einzigartigen Rechtsstreits und beschäftigt derzeit aufgrund einer
Beschwerde des ORF den Verfassungsgerichtshof, der sein Urteil noch
im ersten Quartal dieses Jahres angekündigt hat. Das ORF-Gesetz
verbietet nämlich explizit sonstige Kooperationen mit sozialen
Netzwerken. Der ORF vertritt den Rechtsstandpunkt, dass die simple
Nutzung von sozialen Netzwerken auch aus Gründen der Meinungsfreiheit
noch keine Kooperation darstellt. "Wir haben und wollen keine
kommerzielle Kooperation mit Facebook", sagt Ö3-Chef Georg Spatt,
"können aber auf die simple Nutzung von Facebook im Jahr 2013 nicht
mehr verzichten. Dreht man uns diesem Kanal ab, ist das so, als würde
man uns die Nutzung des Mobilfunks verbieten. Man kann das Rad der
Zeit nicht mehr zurück drehen."

Zu selbstverständlich haben sich die Hörerinnen und Hörer daran
gewöhnt, mit Ö3 über diesen Weg zu kommunizieren. "Was uns die
Hörerinnen und Hörer mitteilen wollen, hat sich kaum geändert: Lob
und Kritik zum Programm und viele Musikwünsche erreichen uns über
diesen Weg. Was die Postkarte in den Achtzigern war, sind heute
Facebook & Co.", sagt Ö3-Vizechef Albert Malli und Leiter Neue
Medien. Es gibt heute keine Moderatorin oder keinen Moderator, der
nicht im Studio auch Twitter oder Facebook geöffnet hat, um schon
während der Livesendung direktes Feedback zu bekommen, aber auch zu
geben.

Das erfolgreichste Ö3-Posting bisher war ein Streich der Schüler
der Paul-Hahn-HTL in Linz, die aus Getränkekisten ein riesiges Tor
vor die Schule gebaut haben. Mit diesem "HTL-Streich" wurden 233.148
Personen erreicht und 811.379 Page-Impressions gezählt. Die
Hörerumfrage, ob es nun Weihnachtsmann oder Christkind heißen soll,
erreichte 161.990 Personen, erzielte 419.773 Page-Impressions und
brachte ein eindeutiges Ergebnis zugunsten des Christkindes. Viele
Hörermeldungen schaffen es aus Facebook ins laufende Programm, etwa
der größte Schneemann des Marchfelds mit über acht Metern, der
Kärntner Pistenbullyfahrer in einer Schihalle in Großbritannien oder
der Hörer, der den ÖSV-Adler Gregor Schlierenzauer in Polen am
Flughafen getroffen hat.

Ö3-Chef Georg Spatt: "Ich möchte den 300.000sten Fan nützen, um
mich bei allen Ö3-Facebook-Fans für die Millionen an Postings zu
bedanken. Sie helfen uns jeden Tag, das beste Programm für die
Ö3-Gemeinde zu machen."(hb)

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