FP-Strache: Kein einseitiges Unrecht im Kosovo manifestieren!

Die Forderung, gegen UNO-Resolution 1244 zu verstoßen, ist zurückzuweisen

Wien (OTS/fpd) - Offen wird in der EU gefordert, geschlossen das laut UNO-Resolution 1244 der Republik Serbien zugehörige Kosovo als souverän anzuerkennen. "Man darf das Unrecht, das derzeit im Kosovo geschieht, nicht auch noch manifestieren", erklärt FPÖ-Bundesobmann Heinz-Christian Strache. Die Idee, dass die gesamte EU im Widerspruch zur UNO-Resolution 1244 die Souveränität der Provinz anerkennt, sei ein Spiel mit dem Feuer. Strache: "Wenn schon wider besseren Wissens dieser gefährliche Schritt gesetzt werden soll, dann muss es zumindest ausreichend Garantien für die im Nordkosovo lebenden Serben sowie für die serbischen Kulturgüter und Klöster im gesamten Kosovo geben. Für Ersteres wäre ein Autonomie-Abkommen für die serbisch besiedelten Gebiete, ähnlich jenem, das wir bezüglich Südtirol haben, die Mindesterfordernis. Wesentlich wichtiger als einseitige Maßnahmen wäre freilich eine umfassende, faire und vor allem endgültige Lösung unter Einbeziehung der EU, der USA, Russlands und Chinas." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0012