Schröcksnadel: "Rechne nach wie vor mit einem Gewinn"

Vorabmeldung: Peter Schröcksnadel zieht im WirtschaftsBlatt-Inteview seine Halbzeit-Bilanz der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming.

Wien (OTS) - ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel im Interview mit dem WirtschaftBlatt (Ausgabe Dienstag, 12. 02. 2013) über seine Halbzeitbilanz der Ski-WM.

WirtschaftsBlatt: Herr Präsident, Halbzeit bei der Ski-Weltmeisterschaft, einer WM mit Höhen und Tiefen. Wie schaut Ihre Bilanz aus?

Peter Schröcksnadel: Eine Heimweltmeisterschaft ist immer schwierig -das haben wir gewusst. Was den Event betrifft: Der ist super. Und auch die Stimmung in Schladming ist super; im Skistadion und auch am Abend. Jeden Abend gibt es ein Konzert.

WirtschaftsBlatt: Sportlich schaut's für Österreich aber noch nicht gut aus.

Peter Schröcksnadel: Wir gewinnen halt nichts. Bei der Damenabfahrt haben wir aber auch nichts erwartet, da haben wir in der Saison nur einen Stockerlplatz gehabt. (durch Anna Fenninger als Dritte in St. Anton, Anm.). Wir suchen aber keine Ausreden. Unsere Herren-Abfahrtsmannschaft war die letzten Jahre noch nie so stark wie jetzt. Ein vierter Platz ist zwar schlecht und wir freuen uns auch nicht darüber. Aber ein Desaster ist ein vierter Platz noch lange nicht. Doch unsere guten Bewerbe kommen noch.

WirtschaftsBlatt: Sie meinen die technischen Disziplinen Riesentorlauf und Slalom. Rechnen Sie noch immer mit sechs bis acht Medaillen, wie vor der WM angekündigt?

Peter Schröcksnadel: Selbstverständlich, sechs Medaillen machen wir schon.

WirtschaftsBlatt Der ÖSV-Präsident, ein unermüdlicher Zweckoptimist...

Peter Schröcksnadel: Ich bin Realist, kein Zweckoptimist. Ich weiß, wo unsere guten Disziplinen sind. Und es ist eine gute Stimmung bei uns in der Mannschaft.

WirtschaftsBlatt: Wer hat die besten Chancen?

Peter Schröcksnadel: Im Slalom ist es der Marcel Hirscher, aber auch der Mario Matt kann jederzeit eine Medaille machen. Der Hirscher hat auch im Riesentorlauf Chancen, genauso wie der Philipp Schörghofer und der Hannes Reichelt. Bei den Damen darf man die Kathrin Zettel im Slalom nicht unterschätzen.

WirtschaftsBlatt: Zurück zu den wirtschaftlichen Aspekten der Weltmeisterschaft: Hat sich die WM bis jetzt für den ÖSV ausgezahlt?

Peter Schröcksnadel: Wir sind fast jeden Tag ausverkauft und haben täglich fast 28.000 Besucher. Bis jetzt zählen wir insgesamt rund 120.000 Eintritte.

WirtschaftsBlatt: Und wie viele Zuschauer sollen es insgesamt werden?

Peter Schröcksnadel: Ziel sind 250.000 bis 300.000 Besucher. Ich bin zuversichtlich, wir haben ja erst am Dienstag mit den WM-Rennen begonnen.

WirtschaftsBlatt: Wird dem ÖSV als Ausrichter auch etwas überbleiben?

Peter Schröcksnadel: Ich hoffe, dass Geld übrigbleibt, und rechne nach wie vor mit einem Gewinn.

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