SJ-Kampagne zeigt Wirkung: Wird nach Papst-Rücktritt auch in NÖ Allmacht beendet?

"Allmacht abwählen"-Kampagne der SJ NÖ fordert Ende der Allmacht von Papst, Putin und Pröll

Sankt Pölten (OTS) - Die drei Köpfe von Papst, Putin und Pröll auf dem Kampagnenflyer "Allmacht abwählen" der Sozialistischen Jugend Niederösterreich haben in den letzten drei Wochen viel Aufsehen erregt. Nun zeigt die bewusst satirisch gehaltene Kampagne erstaunliche Wirkung: Der Papst dankt ab und verkündet für 28. Februar seinen Rücktritt. Kenner der niederösterreichischen Landespolitik vermuten längst: "Hat der blau-gelbe Sonnengott Pröll auf seinen Kollegen im Vatikan Druck ausgeübt und ihn zum Rücktritt gezwungen, um der Aktualität der SJ-Materialien zu schaden?" In einem Land, wo kurz vor der Wehrpflicht-Volksbefragung plötzlich auf Kommando Heerscharen an Präsenzdiener zum medienwirksamen Schneeschaufeln eingesetzt werden, sollte ja auch eine Intervention in Rom kein Problem sein.

Möglicherweise eröffnen sich für den stets für Höheres berufenen NÖ Landesfürsten aber nun neue Karriereoptionen: Nach der Niederlage am 3. März könnte Pröll ja - quasi als Ersatz für sein einst angestrebtes Bundespräsidentenamt - im Vatikan vorstellig werden. Freilich müsste Prölls Frau fürs Grobe im Innenressort vorher mit ihren Beamten dafür Sorge tragen, dass auf Youtube keine Videos einer angeblichen Pfarrerbeschimpfung durch den Landesfürsten mehr zu finden sind.

Nun aber Schluss mit lustig. "Die Zeit allmächtiger alter Männer muss auch in NÖ ein Ende finden", meint jedenfalls Naomi Dutzi, Landtagskandidatin der SJ. Die Sujets der nun erst recht brandaktuellen Kampagne sind online abrufbar unter:
www.flickr.com/photos/gegenrechts/sets/72157632739152637/

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Landessekretär
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