FPÖ: Hofer und Belakowitsch-Jenewein bekräftigen Forderung nach Glyphosat-Verbot

Greenpeace-Analyse bestätigt Pestizide im Mehl

Wien (OTS) - "Es war nur eine Frage der Zeit, bis die wundersame Brotverheerung belegt wird", reagiert FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer auf die heute bekannt gewordenen Untersuchungsergebnisse einer Greenpeace-Analyse. "Der Nachweis des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in Mehl und Backwaren hat aber lange auf sich warten lassen. Weshalb, ist zu hinterfragen. Denn immerhin sind bei den Analysen der AGES, laut Auskunft des Lebensministeriums, keinerlei Verdachtsmomente gefunden oder artikuliert worden", erklärt Hofer.

Die zugrunde liegende Praxis in der österreichischen Landwirtschaft ist auch aus Sicht der freiheitlichen Gesundheitssprecherin NAbg Dagmar Belakowitsch-Jenewein zu diskutieren. "Glyphosat ist seit langem als agrarischer Problemfall bekannt. Das Totalherbizid ist nicht so 'flüchtig', wie die Hersteller propagieren. Es ist biologisch nicht rasch abbaubar und hat, neben dramatischen Umweltauswirkungen - immerhin tötet es alle Pflanzen außer die dagegen resistent gemachten Gentechnik-Konstrukte - offenkundig auch gesundheitliche Konsequenzen. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Untersuchungen, die bis dato aber zu keinen politischen Maßnahmen geführt haben."

Als deren wichtigste sieht Norbert Hofer ein Handelsverbot für alle glyphosat-haltigen Agro-Spritzmittel: "Es kann nicht sein, dass die Regale mit einschlägigen Produktangeboten in demselben Umfang wachsen wie die Erkenntnisse zur Gefährlichkeit dieser Pestizide. Ich fordere die österreichische Bundesregierung daher zum wiederholten Male auf, nicht nur die offenbar sehr lückenhaften amtlichen Kontrollen zu adaptieren, sondern vor allem auch, ein Glyphosat-Verbot auf Schiene zu bringen."

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