Der Verkehrsverbund Ost-Region unterstützt die Aktion "Autofasten"

Wien (OTS) - Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Aus gegebenem Anlass laden die christlichen Kirchen in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) die Bürgerinnen und Bürger, in der Zeit von Aschermittwoch (13.02.) bis Karsamstag (30.03), zur Aktion "Autofasten" ein.

Der bewusste Verzicht auf das Auto bietet den Menschen die Gelegenheit das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und vorhandene Verkehrsangebote wie Bus, Bahn, Fahrrad, Zufußgehen und Fahrgemeinschaften gezielt in die Alltagsmobilität miteinzubeziehen. Als Anreiz zum Mitmachen stellt der der Verkehrsverbund Ost-Region 300 "Autofasten"-Tickets zur Verfügung. Wer sich am Autofasten beteiligen möchte, kann sich per Folder oder auf der Homepage www.autofasten.at anmelden. Im Jahr 2013 wird die Kampagne "Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen" bereits zum achten Mal österreichweit durchgeführt.

Öffentliche Verkehrsmittel schonen die Umwelt

Der Autoverkehr ist der größte und am schnellsten wachsende Einzelverursacher des Treibhauseffektes in Österreich. Besonders in Großstädten steckt auf den stark befahrenen Straßen ein großes CO2-Einsparpotenzial. Mit dem öffentlichen Personennahverkehr, dem Fahrrad oder zu Fuß können die meisten innerstädtischen Wege schnell und kostengünstig erreicht werden. Im Vergleich zu Autofahrern verursachen Bus- oder Bahnfahrgäste mit den Öffis weniger CO2 als mit dem eigenen Pkw. "Sanfte" Mobilität leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft.

"Als Mobilitätsagentur ist es uns ein besonderes Anliegen die Initiative Autofasten mit 300 "Autofasten"-Tickets zu unterstützen und das öffentliche Bewusstsein für alternative Fortbewegungsmittel in der Ostregion zu stärken", so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll.

Angesichts der steigenden Verkehrsströme in Ballungsräumen tragen sinnvoll geplante Verkehrskonzepte zum Umstieg auf die Öffis bei. Während der Autofahreranteil am gesamten Verkehrsaufkommen in Wien 27 Prozent beträgt, stieg der Anteil der Öffi-Nutzer seit dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte auf 39 Prozent. Der Anteil an zu Fuß beschrittenen Wegen liegt bei 28 Prozent und damit vor dem Autoverkehr. Die effiziente Verbindung der einzelnen Verkehrsträger stellt ein essentielles Kriterium bei der Verkehrsmittelwahl dar, um die Verkehrsströme auf den öffentlichen Verkehr zu verlagern.

"Zunehmend mehr Autofahrer entscheiden sich für die "sanfte" Mobilität mit Bus und Bahn. Im Jahr 2012 nutzten über 950 Millionen Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel in der Ostregion als attraktive Alternative zum Auto und waren so nicht nur stressfreier, sondern auch umweltschonender unterwegs", sagt VOR-Geschäftsführer Thomas Bohrn.

Kombinierter Verkehr gewinnt immer mehr Anhänger

Park & Ride ist das optimale System für Fahrgäste, die bequem und stressfrei Bus und Bahn nützen wollen aber auch nicht ganz auf den PKW verzichten können. In Niederösterreich und Burgenland stehen zumeist entlang der Eisenbahnlinien den täglich rund 220.000 Pendlern über 200 Park & Ride-Anlagen mit insgesamt 33.000 Stellplätzen gratis zur Verfügung, um bequem auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.

Eine ebenso praktische wie umweltfreundliche Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Fahrrad. An vielen Bahnhöfen erleichtern Fahrradabstellplätze - so genannte Bike & Ride-Anlagen -den Fahrgästen das Umsteigen zwischen Rad und Öffis. Den Radfahrern stehen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland über 22.000 Zweiradstellplätze mit geeigneten Absperrmöglichkeiten zur Verfügung.

Leihrad-Systeme im Aufwind

Die Verknüpfung der öffentlichen Verkehrsmittel mit Radfahren oder Zufußgehen ist wichtiger Bestandteil der multimodalen Verkehrsstrategie in der Ostregion. Leihradsysteme wie das "Citybike" in Wien oder das "nextbike" in Niederösterreich und Burgenland bieten ein attraktives und preisgünstiges Angebot um Wege individuell und schnell zurückzulegen. In Wien kann an über 90 Stationen auf das bewährte "Citybike" umgestiegen werden.

Derzeit ermöglichen über 290 "nextbike"-Stationen mit rund 1200 Leihrädern den einfachen Umstieg auf das Zweirad. Nachdem die Leihräder an jeder beliebigen Station retourniert werden können, sind auch längere Ausflüge mit dem "nextbike" kein Problem.

Anrufsammeltaxi AST

In vielen österreichischen Gemeinden stellt das Anruf-Sammeltaxi eine sinnvolle und attraktive Ergänzung zum bestehenden öffentlichen Verkehrsangebot dar. Bei dieser alternativen Betriebsform werden die Fahrgäste gegen telefonische Bestellung von und zu den AST-Sammelstellen bzw. überhaupt ab/bis zur Haustüre chauffiert. In anderen Fällen übernimmt das AST auch die Verkehrsbedienung außerhalb der Betriebszeiten von Bus oder Bahn.

Fahrgemeinschaften - Gemeinsam besser unterwegs

Mitfahrbörsen sind in Zeiten steigender Treibstoffpreise vor allem für Pendler eine echte Alternative. Die meisten Menschen fahren jeden Tag alleine in ihrem Pkw, dabei haben sie doch sehr oft den gleichen Weg. Mitfahrbörsen bringen Fahrer und Mitfahrer zusammen, die gemeinsam ein Fahrzeug nutzen und so Spritkosten und CO2 einsparen.

Carsharing

Für all jene die oft mit den Öffis, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, und mit dem Auto weniger als 10.000 Kilometer pro Jahr fahren, bietet sich Car Sharing an. Hier spart man sich die hohen Fixkosten eines eigenen Fahrzeuges und ist dennoch immer individuell mobil. Rund um die Uhr stehen in Selbstbedienung an vielen Bahnhöfen und Verkehrsknotenpunkten in der Ostregion Kleinwagen, Combis, Minivans, Transporter und sogar Elektroautos zur Verfügung.

Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): Besser unterwegs

Als erster Verkehrsverbund Österreichs vereint der VOR seit 1984 Schienenverkehrs- und Busverkehrsunternehmen zu einer Tarifgemeinschaft für rund 2,7 Mio. Einwohner. Auf einer Fläche von 8.841 km2 verkehren im VOR rd. 900 Linien, die ca. 11.500 Haltestellen in Wien, Niederösterreich und Burgenland bedienen. Jährlich nützen über 950 Mio. Fahrgäste die vielfältigen Öffi-Angebote auf einer Linienlänge von 8.362 km. Die Aufgaben des VOR können unter den vier Begriffen "informieren, verbinden, unterstützen, bewegen" zusammengefasst werden. Das Leistungsspektrum reicht von Fahrplan- und Tarifkoordination, der Planung von Verkehrskonzepten und der Ausschreibung von Verkehrsdienstleistungen bis zur Beauftragung von Verkehrsunternehmen. Der VOR ist auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente Mobilität bekannt.

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