LK NÖ: Gute Zusammenarbeit durch SPÖ NÖ-Chef Leitner nicht zerstören lassen

Wahlkampfpolemik auf Kosten der Bauern

St. Pölten (OTS) - Die Arbeit der Landwirtschaftskammer NÖ ist gerade für kleinere Betriebe besonders wertvoll und durch die Unterstützung des Landes Niederösterreich auch leistbar. "Wenn SPÖ NÖ-Chef Josef Leitner diese erfolgreiche Bilanz in Frage stellt, meint er es mit den vielen kleinen Betrieben und Bergbauernbetrieben nicht gut. Vielmehr sollte sich Leitner an der Arbeit der SPÖ-Bauern in der LK NÖ ein Vorbild nehmen - was Verantwortungsbewusstsein und sachorientierte Arbeit betrifft", kritisiert LK NÖ-Präsident Hermann Schultes die Wahlkampfpolemik von Leitner.

Die LK Niederösterreich ist die gesetzliche Interessensvertretung von mehr als 170.000 Mitgliedern beziehungsweise rund 45.000 Betrieben, davon werden knapp die Hälfte im Nebenerwerb und zirka 18.000 in Bergbaugebieten geführt. "Das Land NÖ unterstützt die Arbeit der Landwirtschaftskammer, da zum einem eine Reihe von Aufgaben des Landes durch die bäuerliche Interessenvertretung übernommen werden und zum anderen gerade kleinere Betriebe und Höfe in strukturschwachen Regionen besondere Unterstützung benötigen, die sie sich alleine nur schwer leisten könnten. Die Vielfalt in den Strukturen der niederösterreichischen Landwirtschaft ist auch Ergebnis der umfassenden und leistbaren Informationsbereitstellung, Beratung sowie Aus- und Weiterbildung. Wer die Unterstützung der LK NÖ durch das Land Niederösterreich in Frage stellt, der schadet unseren vielen kleinen Betrieben. Letztlich wären die wertvollen Leistungen für die Umwelt und Wirtschaft im ländlichen Raum real gefährdet", stellt Schultes klar.

Die tägliche Arbeit in der LK NÖ ist bei aller Unterschiedlichkeit der Standpunkte von einer sehr konstruktiven und offenen Zusammenarbeit der beiden in der Vollversammlung vertretenen Fraktionen - dem NÖ Bauernbund und den SPÖ-Bauern - geprägt. Denn beide eint ein gemeinsames Ziel - nämlich die bestmögliche Unterstützung und Begleitung aller niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern in ihren unternehmerischen Aktivitäten, egal ob sie groß oder klein sind. Schultes: "Ich hoffe, dass der Stil des Herrn Leitner nicht auch in unserer Landwirtschaftskammer Einzug hält und solche Streitigkeiten zum Selbstzweck für die SPÖ-NÖ werden. Da ich die niederösterreichischen SPÖ-Bauern in der Vollversammlung bislang nicht als 'Streithanseln' wahrgenommen habe, sondern als konstruktive Bauernvertreter, habe ich da wenig Angst."

"Die SPÖ-Bauern NÖ stellen mit Landeskammerrat Josef Etzenberger auch den Vorsitzenden des Kontrollausschusses der LK NÖ, der in der Vergangenheit immer wieder die sparsame und effiziente Mittelverwendung lobte", zeigt Schultes auf und zitiert LKR Etzenberger aus der Vollversammlung der LK NÖ am 26.03.2012 nach Behandlung des letzten vorliegenden Rechnungsabschlusses 2011: "Der Kontrollausschuss konnte sich auch im Jahr 2011 vom äußerst sorgfältigen und sparsamen Umgang mit den finanziellen Mitteln der Kammer in allen Bereichen überzeugen."

Schultes abschließend: "Ich denke, alle Fraktionen werden den eingeschlagenen Weg fortsetzen, hart in der Sache zu diskutieren, aber trotzdem immer fair miteinander umzugehen und dabei das gemeinsame Ziel der effektiven und effizienten Unterstützung der niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern nicht aus den Augen zu verlieren."
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