Creativ wirtschaft austria begrüßt neuen Kreativwirtschaftsscheck

Leimüller: Wertvolles Instrument, um KMU mit Leistungen der Kreativwirtschaft stärker zu vernetzen - aktueller Kreativwirtschaftsbericht zeigt Dynamik der Branche

Wien (OTS/PWK053) - Gertraud Leimüller, Vorsitzende der creativ wirtschaft austria in der WKÖ, begrüßt die Einführung des neuen Kreativwirtschaftsschecks für KMU: "Mit der Ausweitung des Schecks unterstützt das Wirtschaftsministerium gezielt die Kreativwirtschaft, weil dadurch gerade kleine und mittelständische Betriebe noch stärker mit der Branche vernetzt werden. Damit wird die seit langem bestehende Forderung der creativ wirtschaft austria aufgegriffen, ein niederschwelliges Instrument zu schaffen, das die Innovationskraft der Kreativwirtschaft für andere, bisher schlecht erreichbare Unternehmen zugänglich macht." KMU jeweder Branche können über den Scheck mit je 5.000 Euro gefördert werden, wenn sie die Leistung eines Kreativunternehmens in Anspruch nehmen. Insgesamt stehen 1,5 Mio. Euro für diese Initiative zur Verfügung.

Klein- und Mittelbetriebe stehen vor der Herausforderung, innovativ sein zu müssen. Jedoch können nicht alle Forschungs- und Entwicklungsprojekte starten. "Häufig geht es recht rasch um die Umsetzung einer Idee am Markt: Mit dem Kreativwirtschaftsscheck wird ihnen ein Anreiz gegeben, sich dafür externe Profis an Bord zu holen, die ihnen bei ihren Innovationstätigkeiten helfen. Damit können Klein- und Mittelbetriebe eine wichtige Hürde für erfolgreiches Innovieren überwinden. Für die Branche ist es besonders erfreulich, dass Wirtschaftsminister Mitterlehner eine Verlängerung der Initiative in Aussicht gestellt hat. Das erhöht die Planungssicherheit der Betriebe", betont Leimüller.

Fünfter Kreativwirtschaftsbericht belegt Dynamik der Branche
Der Fünfte Kreativwirtschaftsbericht, der heute im Rahmen einer Pressekonferenz von Bundesminister Reinhold Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl vorgestellt wurde, belegt die Dynamik dieser Branche. Trotz wirtschaftliche schwieriger Zeiten konnte die Kreativiwrtschaft mit einer überdurchschnittlichen Performance aufzeigen. Erstmals legt der Kreativwirtschaftsbericht einen Schwerpunkt auf Regionalität und zeigt damit die Potentiale für diese Zukunftsbranche im ländlichen Raum auf.18 % der Kreativwirtschaftsunternehmen sind schon heute im ländlichen Raum angesiedelt, und die Zuwachsraten sind mit 10% im Vergleichszeitraum 2008 bis 2010 höher als in urbanen Gebieten (6 %).

Leimüller: "Die Kreativwirtschaft im ländlichen Raum zu stärken, schafft eine Win-Win-Situation für Kreative und Regionen. Gemeinden und Regionen haben die große Chance, Abwanderung und Alterung nicht hinzunehmen, sondern kluge Spezialisierungsstrategien zu wählen, die sich kulturell wie ökonomisch auszahlen. Ein Fokus auf die Kreativwirtschaft oder Teilbranchen kann einzelnen Gemeinden und Regionen helfen, Strukturen und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, eine klare Identität auch für jüngere BürgerInnen sowie ein positives Image nach außen hin zu schaffen. Für die Kreativen entstehen auf diese Weise neue Standorte zum Arbeiten und Leben."

Der heute vorgestellte fünfte Kreativwirtschaftsbericht wird im Rahmen der Initiative evolve des BMWFJ von der creativ wirtschaft austria der WKÖ herausgegeben. Download auf www.creativwirtschaft.at (PM)

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