SPÖ-Bauern zu EU-Budget: Gutes Ergebnis für ländlichen Raum - Mittel nun gerecht verteilen

Bundeskanzler hat gutes Verhandlungsergebnis erreicht - Verlängerung der Milchquotenregelung wäre wichtig für Bergbauern

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Bauern zeigen sich am Montag erfreut über den neuen EU-Budgetrahmen. Bundesvorsitzender Josef Etzenberger sagte am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Bundeskanzler Werner Faymann hat ein gutes Ergebnis für den ländlichen Raum verhandelt. Jetzt ist es wichtig, dass die Gelder auch bei den aktiven Landwirtinnen und Landwirten ankommen. Das heißt jene, die die Landwirtschaft als Haupt-, Zu- oder Nebenerwerb ausführen." Die SPÖ-Bauern sprachen sich weiters für eine Verlängerung der Milchquote aus. ****

Die SPÖ-Bauern fordern ein Aus für Agrarförderungen für vermögende, nicht landwirtschaftliche Betriebe wie Red Bull, Porsche und die Piech AG. Das Geld solle an aktive Landwirtinnen und Landwirte, insbesondere an Kleinbetriebe und Familienbetriebe, ausgeschüttet werden, um deren Existenz zu sichern.

Etzenberger betonte außerdem die Wichtigkeit der Bergbauern für die österreichische Landwirtschaft. Um diese zu stärken, brauche es eine Verlängerung der Milchquotenregelung, die im Moment nur bis 2015 gesichert ist. Die Milchquote regelt mit Referenzmengen die Erzeugung der Milchwirtschaft, dem mit Abstand wichtigsten Sektor der tierischen Erzeugung. Ab 2015 soll es nur mehr privatwirtschaftliche Milchmengenmanagementsysteme und Lieferverträge zwischen den Milchproduzentinnen und -produzenten und den Milch be- und verarbeitenden Unternehmen geben. Etzenberger drängte auf eine Verlängerung: "Hier ist der Landwirtschaftsminister gefragt, auf europäischer Ebene für dieses Anliegen zu kämpfen. Ein Wegfall der Milchquote würde Bergbauern durch ihre wirtschaftlich ungünstigere Lage stark belasten."

Abschließend lobte Etzenberger noch einmal das gute Verhandlungsergebnis für den EU-Budgetrahmen: "Der Bundeskanzler hat gezeigt, wie wichtig ihm der ländliche Raum ist und sich erfolgreich für eine weitere positive Entwicklung eingesetzt." (Schluss) sn/bj

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