Brunner warnt vor BASF-Schiefergas-Abenteuer in Europa

Grüne: Investitionen müssen in Grüne Energiewende fließen

Wien (OTS) - "Schiefergas-Experimente schaden Wirtschaft und Umwelt nachhaltig. Fracking ist eine unausgereifte Technologie und verursacht schon jetzt massive Umweltschäden", warnt die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner, anlässlich der jüngsten Berichte, wonach der deutsche Chemiekonzern BASF in Europa Schiefergas fördern möchte.
"Um den Klimawandel in den Griff zu bekommen müssen wir mit den CO2-Emissionen runter. Beim Fracking werden jedoch wieder nur fossile Ressourcen gefördert und damit mehr CO2-Emissionen ausgestoßen", warnt Brunner.

"Die Ölindustrie will in einem letzten verzweifelten Versuch auch die letzte Reste aus der Erde pressen - und begibt sich daher immer intensiver auf die Suche nach Schiefergas", gibt Brunner zu bedenken.

Für die Grünen ist mehr denn je ein Strukturwandel notwendig: "Es gibt keine Alternative - alle Investitionen müssen jetzt in die Grüne Energiewende fließen", meint Brunner.

Fracking ist in anderen europäischen Ländern, wie etwa Frankreich oder Bulgarien, bereits verboten. Auch die Grünen haben im April letzten Jahres einen Antrag für ein Schiefgas-Verbot im Parlament eingebracht. Dieser wurde von allen anderen Parteien abgelehnt.
"Wir werden aber weiterkämpfen. Denn jeder Cent, der in die Schiefergasförderung fließt, ist verlorenes Geld für die Energiewende", betont Brunner.

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