Tanner zu SPÖ-Leitner: "Näher zum Menschen plakatieren, aber Bäuerinnen und Bauern kritisieren."

Selbsternannter Agrarexperte Leitner hat von Landwirtschaft keine Ahnung

St. Pölten (OTS) - "Wieder einmal fällt SP NÖ-Parteivorsitzenden Josef Leitner zum Thema Landwirtschaft nichts anderes ein, als die Standesvertretung der Bäuerinnen und Bauern zu kritisieren und für sie bereitgestellte Leistungen gar halbieren zu wollen", kritisiert die Direktorin des NÖ Bauernbunds, Klaudia Tanner, die gestern von Leitner in einem Fernsehinterview getätigten Aussagen: "Wenn sich der selbsternannte Agrarexperte Leitner nicht auskennt, wie die Arbeit der Landwirtschaft und in der Landwirtschaftskammer funktioniert, möge er sich an den Bundesvorsitzenden der SPÖ-Bauern Landwirtschaftskammerrat Josef Etzenberger wenden, der seit Jahren Vorsitzender des Kammer-Kontrollausschusses ist", stellt Tanner fest.

Für die Bauernbunddirektorin ist es schon verwunderlich, dass die SPÖ immer knapp vor einer Wahl plötzlich die Landwirtschaft als Thema für sich entdeckt, dann aber für die Bauern erbrachte Leistungen mies macht und mit unausgegorenen Planspielen herumfantasiert, so Tanner, die im Übrigen feststellt: "Wo ist eigentlich die SPÖ NÖ, wenn es um Hilfestellung für die Bauern geht - bei Trockenheit und Frostschäden? Wo ist sie, wenn es um erneuerbare Energien und Investitionen geht? Wo ist die SPÖ NÖ, wenn es darum geht, etwas für das positive Image der heimischen Bauernschaft konkret zu tun? Und wieso stellt die SPÖ nie die Arbeiterkammer und die Zwangsbeiträge ihrer Mitglieder, die auch viele Nebenerwerbslandwirte betreffen, in Frage?"
Diese AK-Zwangsbeiträge werden sehr gerne kassiert und für Parteipolemik gegen die Landwirtschaft verwendet. In all den genannten Bereichen sei von dieser Partei sonst nichts zu hören, sagt Bauernbunddirektorin Tanner: "Es hat den Anschein, dass den SPÖ-Strategen punkto Sparmaßnahmen nichts mehr anderes einfällt, als auf Lasten der Bauern zu agieren, und das noch dazu mit äußerst geringem Einsparungspotenzial. Daran sieht man, wie verzweifelt Josef Leitner und seine Parteigenossen sind und in Niederösterreich gerade aktuell wieder einmal im politischen Eck stehen!"

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