Aktion Glaube": Kirche macht Glaubenssymbole neu sichtbar

Österreichweite Verhüllungsaktion in Fastenzeit - Über 500 Pfarren, Ordensgemeinschaften und Einrichtungen beteiligen sich - Aktion ist Höhepunkt im "Jahr des Glaubens" in Österreich

Wien, 10.02.13 (KAP) Mit einer spektakulären Verhüllungsaktion möchte die katholische Kirche in Österreich in der Fastenzeit auf Glaubenssymbole im öffentlichen Raum aufmerksam machen. Im Rahmen der "Aktion Glaube" werden ab Aschermittwoch, 13. Februar, bis Ostern Glaubenssymbole im ganzen Land mit leuchtend gelben und violetten Stoffbahnen verhüllt. Über 500 Pfarren, Ordensgemeinschaften und kirchlichen Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion, die einen Höhepunkt im "Jahr des Glaubens" in Österreich darstellt.

Ziel der Aktion ist es - ganz dem Untertitel "verhüllen.enthüllen.entdecken" entsprechend - dazu einzuladen, sich neu die Bedeutung von religiösen Symbolen im öffentlichen Raum bewusst zu machen und sich bewusst mit den verhüllten Gegenständen zu befassen. Dies stellt keine wirkliche Novität dar, wie der steirische Projektkoordinator und diözesane Pressesprecher Georg Plank gegenüber "Kathpress" betont, sondern eine "Verheutigung dessen, was in der Kirche während der Fastenzeit seit jeher geschieht" - nämlich die Verhüllung der Heilssymbole angesichts des Leidens und Sterbens Jesu Christi.

Besondere Verhüllungsaktionen gibt es u.a. auf dem Großglockner, wo der Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer am Aschermittwoch das Gipfelkreuz mit dem leuchtend gelben Tuch in einer Höhe von 3.789 Meter umwickeln wird. Mit den Katholikentagskreuzen in Wien und Graz werden weitere, besonders herausragende Glaubenssymbole verhüllt.

Weitere Höhepunkte sind u.a. die Verhüllungen von Statuen an der Westempore des Stephansdomes, der sechs Meter hohen Heiligenstatuen am Hauptportal des Linzer Mariendomes oder von Hochalter, Gnadenaltar und Hauptportal der Basilika in Mariazell. Insgesamt werden im Rahmen der Aktion rund 100.000 Quadratmeter an gelbem und violettem Stoff verwendet.

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