ORF-III-Dokumontag beleuchtet das Geschäft mit dem Wasser und zeigt Zweiteiler "Das Öl-Zeitalter"

Am 11. Februar im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information beleuchtet am Montag, dem 11. Februar 2013, das korrupte Geschäft mit den natürlichen Ressourcen. Wie verwandelt man Wasser in Geld? Diese Frage hat sich der Schweizer Journalist Res Gehriger gestellt und eine Firma unter die Lupe genommen, die das Rezept genau kennt: Nestlé. "Bottled Life:
Die Wahrheit über Nestlés Geschäft mit dem Wasser" taucht um 20.15 Uhr in die Welt des abgepackten Trinkwassers und hinterfragt die Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt. Eine Entdeckungsreise durch die USA, Nigeria und Pakistan.

Um 21.50 Uhr begibt sich ORF III Kultur und Information in "Das Öl-Zeitalter": Die erste Folge des "DokuMente"-Zweiteilers "Eine Welt wird geteilt" beleuchtet die historischen Grundlagen der Erdölindustrie, die von Beginn an durch die Rivalität zwischen dem Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel geprägt wurde. Der Film erinnert an die Unterzeichnung des geheimen Sykes-Picot-Abkommens, die Aufteilung der weltweiten Lagerstätten unter den Magnaten sowie die horrenden Summen, die während des Zweiten Weltkriegs für Erdöl verrechnet wurden. Der zweite Teil -"Eine Zeit für Manipulationen" - lässt um 22.55 Uhr Zeitzeugen schildern, inwiefern die Ölkrise eine von den Ölfirmen veranstaltete Manipulationskampagne war, die den Ölpreis in die Höhe treiben sollte. Dass die offiziellen Zahlen der weltweiten Ölreserven gefälscht wurden, verdeutlicht die Rolle des Öls in der Weltpolitik. Der Krieg um die Ressourcen ist in vollem Gange.

Um Mitternacht beschäftigt sich eine "Wiener Vorlesung" mit dem Sinn des Lebens. Ist tatsächlich jeder seines eigenen Glückes Schmied? In modernen Gesellschaften spielt diese philosophische Grundfrage eine immer bedeutendere Rolle. Hubert Christian Ehalt begrüßt dazu den Philosophen Robert Pfaller, der statt grenzenloser Freiheit auch einige lustlimitierende Phänomene ortet.

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