Stronach in ÖSTERREICH: "Ich bin froh, dass die Justiz ermittelt"

Stronach nimmt zu Schloss Reifnitz Stellung - Koalition mit FPÖ schließt er aus

Wien (OTS) - Frank Stronach nimmt im Interview mit der
Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) zu den Ermittlungen der Justiz in der Causa rund um Schloss Reifnitz Stellung: "Ich bin froh, dass die Justiz ermittelt. Es wird sich herausstellen, dass an den Vorwürfen nichts dran ist und dann ist endlich Schluss mit den ewigen Vorwürfen. Das Schloss stand jahrelang leer, niemand wollte es kaufen. Und die Renovierung war sehr teuer. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich es wahrscheinlich nicht gekauft." Die Renovierung des Schlosses hätte ihn "rund sieben Millionen Euro" gekostet, so Stronach in ÖSTERREICH.

Eine Koalition mit der FPÖ bzw. der FPK schließt er sowohl auf Bundesebene wie auch in Kärnten aus: "Das Team Stronach will mit niemandem ein Bündnis eingehen, weil wir andere Werte haben als alle anderen Parteien." Stronach weiter: "Wir haben Werte und die sind nicht verkäuflich. Wir gehen nicht in eine fixe Koalition. Wir werden gute Vorschläge einbringen und, wenn uns eine andere Partei ein gutes Programm vorlegt, dann stimmen wir möglicherweise einzelnen Projekten zu", erklärt Stronach in ÖSTERREICH.

Einmal mehr greift Stronach den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll an: "Nirgends ist es so schlimm wie in Niederöstereich. Laut der Statistik Austria ist Niederösterreich in vielen Bereichen das Schlusslicht. Es hat die größten Pro-Kopf-Schulden, die zweitgrößte Arbeitslosigkeit, die Einkommen sind niedrig. Man könnte glauben, der Pröll mag die Niederösterreicher nicht. Pröll ist ein Schmähtandler und ein Verhinderer. Wenn es ein Schulzeugnis gäbe, müsste Pröll sitzen bleiben."

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