LR Ragger: Soforthilfe für Opfer aller Großkonkurse

In Zukunft sollte ein Fonds gesetzlich verankert werden

Klagenfurt (OTS) - "Die Überbrückungshilfe des Landes für die Mitarbeiter der insolventen Unternehmen Griffner Haus und Bäckerei Legat sollte selbstverständlich auch für Opfer anderer Konkurse möglich sein", erklärt der Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger. Die FPK mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler an der Spitze werde sich bemühen, dass in Zukunft für diesen Zweck im Rahmen der Arbeitnehmerförderung ein eigener Fonds eingerichtet wird.

Laut Ragger bestehe hierbei ein Unterschied zwischen Unternehmen mit mehr als 100 Arbeitnehmern und solchen mit weniger. Bei letzteren könnte der Insolvenzschutzverband für Arbeitnehmer (ISA) erfahrungsgemäß binnen vier Wochen die ausstehenden Löhne begleichen. Bei Großbetrieben dauere es mehrere Monate, weil die Abwicklung über Bundesstellen laufe.

Bis ein Fonds für Überbrückungshilfen fix verankert ist, könnten Anträge bei Großkonkursen formlos an sein, Raggers, Büro in der Landesregierung gerichtet werden. Entscheidend sei, dass die Betroffenen dem Land die Vollmacht für die Gegenverrechnung mit dem Insolvenzentgeltfonds einräumen. Sollten bei Konkursen kleiner Unternehmen entgegen den Erfahrungen längere Wartezeiten entstehen, wäre ebenfalls eine Landeshilfe möglich.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Büro LR Mag. Christian Ragger
Tel.: 050536 / 22701

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0003