VP-Korosec: Patienten-Entschädigungsfonds ist wichtiges Instrument zur Wahrung der Patientenrechte

Weiterentwicklung für Patienten privater nicht gemeinnütziger Spitäler wäre nächster Schritt

Wien (OTS) - "Die Einrichtung des Patienten-Entschädigungsfonds in den Bundesländern vor zehn Jahren war mit Sicherheit ein wesentlicher Schritt, um Patientinnen und Patienten bei schweren Komplikationen, die in Zusammenhang mit medizinischen Eingriffen entstanden sind, rasch helfen zu können. Außerdem wurden die Betroffenen darin bestärkt, ihre Patientenrechte mit Nachdruck in Anspruch zu nehmen. Die Entwicklung dieses so wichtigen Instruments muss aber auch künftig vorangetrieben werden", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien und Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes, LAbg. Ingrid Korosec, in Replik zur heutigen Veranstaltung anlässlich des 10-jährigen Bestandsjubiläums.

Konkret fordert die VP-Mandatarin die Einbeziehung von Patientinnen und Patienten in Privatspitälern ohne Gemeinnützigkeit in den Patientenentschädigungsfonds, denn derzeit ist dieser Gruppe die Entschädigungsmöglichkeit rechtlich verwehrt.

"Es ist nicht nachvollziehbar, dass es von der jeweiligen Fondszugehörigkeit des Krankenhauses abhängt, ob Patientinnen und Patienten bei Schäden, die nicht eindeutig auf ein Fehlverhalten der Ärzteschaft oder des Spitals zurückgeführt werden können, Aussicht auf eine finanzielle Entschädigung haben oder nicht. Ich hoffe, dass wir die dafür notwendigen Schritte unter Einbindung aller Verantwortungsträger zügig setzen können, denn es ist zum Wohl der Menschen, was hier geleistet wird", betont Korosec abschließend.

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