BZÖ-Bucher präsentierte Maßnahmenpaket gegen Arbeitslosigkeit in Kärnten

Klarstellungen zu Ortsgruppe in Paternion und Kurt Scheuch

Klagenfurt (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann und Spitzenkandidat Josef Bucher präsentierte heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Klagenfurt ein Maßnahmenpaket gegen die rasant steigende Arbeitslosigkeit in Kärnten. "Seit 2008 ist die Arbeitslosigkeit in Kärnten regelrecht explodiert, es hat seit der FPK-Machtübernahme keine einzige nennenswerte Betriebsansiedelung gegeben. Es gibt in Kärntnern 34.500 Arbeitssuchende, dem stehen nur 1.000 offene Stellen gegenüber. Die Arbeitslosigkeit betrug in Kärnten Ende Jänner erschreckende 13,4 Prozent, bei den Männern gar 16,6 Prozent! Und die FPK sowie die anderen Landtagsparteien unternehmen nichts dagegen! Diese Herrschaften waren und sind eben nur mit sich selbst und Korruptions-Vorwürfen beschäftigt, anstatt für das Land zu arbeiten. Das muss sich ändern. Denn es ist die Aufgabe der Politik, gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und die Unternehmer zu sorgen, weil nur die Wirtschaft und die Unternehmer auch Arbeitsplätze schaffen", erklärte Bucher. Daher müsse es nun vor allem darum gehen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und neu in Schwung zu bringen, um so neue Jobs zu schaffen. Zu diesem Zwecke präsentierte Bucher folgendes Maßnahmenpaket des BZÖ-Kärnten:

Erstens:
Betriebskredite für Unternehmen nach Südtiroler Vorbild
Die Kreditklemme hemmt kleine und mittelständische Unternehmen dabei, zu investieren und damit neue Jobs zu schaffen. Dem will das BZÖ durch die Vergabe von niedrig verzinsten Betriebskrediten mit einer Höhe von bis zu 100.000 Euro an jene Unternehmer entgegen steuern, die erfolgreich sind und dennoch kein Geld von den Banken für Investitionen bekommen. In Südtirol hat sich dieses Modell bereits bestens bewährt. Und laut Berechnungen des WIFO könnten so 2.000 neue Jobs geschaffen werden!

Zweitens:
1.200 Euro Handwerkerbonus
Zur Stärkung unserer lokalen Wirtschaft wollen Josef Bucher und das BZÖ einen "Handwerkerbonus" einführen. Ganz konkret:
Handwerksleistungen im Rahmen von Haus- oder Wohnraumarbeiten in der Höhe von 20 Prozent der Arbeitskosten (max. 1.200 Euro pro Jahr) sollen voll von der Steuer abgesetzt werden können.

Drittens:
Neue Betriebsansiedelungsoffensive
Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und der Abwanderung Herr zu werden, ist eine neue Betriebsansiedlungsoffensive zu starten und sind regionale Wirtschaftsräume schaffen. Bucher: "Alle Parteien sollten hier gemeinsam in die Hände spucken, zusammenhelfen und diese Offensive gemeinsam starten!"

Viertens:
Ausbau der Universität Klagenfurt - Mehr Technik-Studien und Kompetenzzentrum
Es muss das Ziel sein, dass an der Universität Klagenfurt mehr Technik-Studienrichtungen angeboten werden. Die jungen Menschen sollen für Jobs ausgebildet werden, von denen sie auch leben können. Etwa im Bereich der Hochtechnologie, der erneuerbaren Energie oder im Bereich der pharmamedizinischen Produkte. Durch die Weiterentwicklung des "Klinikum Klagenfurt" zu einem Kompetenzzentrum für medizinisch-pharmazeutische Forschung, soll zudem eine neue Job-Perspektive geschaffen werden. Bucher: "Im Pharmazie-Bereich liegt ein großes Potenzial! Wir müssen mehr forschen und entwickeln, dann kommen auch mehr Betriebe zu uns. Außerdem bilden wir oft völlig am Bedarf der Wirtschaft vorbei aus. Das muss sich ändern!"

BZÖ-Bündnisobmann und Spitzenkandidat Josef Bucher betonte abschließend, es werde nur eine gemeinsame Kraftanstrengung aller politischen Kräfte des Landes sowie aller öffentlichen Stellen helfen, die explodierende Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. "Alle, wirklich alle, müssen hier an einem Strang ziehen und das Parteienhickhack muss ein Ende haben. Wir haben die höchste Arbeitslosigkeit seit vielen Jahrzehnten und die Zeiten werden immer schlechter. Daher müssen wir gemeinsam an einem Masterplan für Kärnten arbeiten", betonte Bucher mit Verweis auf den Vorschlag des BZÖ nach Einrichtung eines unabhängigen "Kärnten-Rates" der besten Köpfe, um gemeinsam Ideen, Maßnahmen und Visionen für dieses Land zu entwickeln.

Auf Nachfrage von Journalisten stellte Bucher schließlich noch zur Ortsgruppe in Paternion klar, dass nur zwei Mitglieder dieser Ortsgruppe Richtung Stronach gewechselt hätten, alle anderen seien bei der FPK gewesen. Anderslautende Meldungen seitens der Stronach-Söldner seien demnach schlichtweg falsch und nichts anderes als eine Falschinformation der Medien. Zur einstweiligen Verfügung des Kurt Scheuch sagte Bucher, Scheuch habe das Gericht und die Kärntnerinnen und Kärntner offensichtlich angeschwindelt: "Er hat behauptet, gegen ihn würden keine Verfahren laufen. Wahr aber ist, dass es nach unseren Informationen gleich zwei offene Verfahren gegen Scheuch gibt, weswegen wir auch völlig zu Recht erklärt haben, dass er im Visier der Justiz steht."

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