Kampagne der Arbeiterkammer gegen Milchwirtschaft gefährdet Existenzen

Österreichs Milchprodukte von höchster Qualität und günstig

Wien (OTS) - "Eine verwerfliche Kampagne gegen die österreichische Milchwirtschaft und damit gegen die österreichischen Milchbauern" ortet die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) in den wiederholten Angriffen der Arbeiterkammer gegen die österreichische Milchwirtschaft, so Hans Költringer, Geschäftsführer der VÖM. Die VÖM vertritt die Interessen der österreichischen Milchwirtschaft und der dahinterstehenden Milchbauern.

35.000 österreichische Milchbauern leisten täglich harte Arbeit, sie liefern erstklassige Milch, die in den Molkereien von über 4000 engagierten Mitarbeitern zu besten Milchprodukten verarbeitet werden und unseren Konsumenten tagtäglich frisch angeboten werden. Österreich ist das einzige Land mit kontrolliert gentechnikfreier Produktion; höchste Umwelt- und Qualitätsstandards sind unser Markenzeichen. Beste Ergebnisse und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben belegen dies immer wieder.

Anstatt als verantwortungsbewusster Sozialpartner diese Qualitätsstrategie mitzutragen und zu unterstützen und heimische Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu sichern, fahren Funktionäre der Arbeiterkammer, eine massive Kampagne gegen die Milchwirtschaft.

Die Milchprodukte sind in Österreich günstig und preiswert, dies belegen Vergleiche mit den anderen EU-Ländern, dies trotz Struktur-und qualitätsbedingter Mehrkosten.

- Die Arbeiterkammer vergleicht einzig und allein mit dem billigsten Land in der EU und lässt alle anderen EU-Länder weg. Heute sind viele Milchprodukte billiger als vor 30 Jahren, viele Milchprodukte sind gerade im letzten Jahr anders als in anderen Ländern in Österreich nicht teurer geworden.

- Österreichs Molkereien arbeiten höchst effizient, qualitätsorientiert und mit minimalen Erträgen. Die Molkereien sind zumeist genossenschaftlich organisiert, sie gehören den Milchbauern und sind bestrebt einen Milchpreis auszuzahlen, der diesen ihr Einkommen sichert. Die Arbeiterkammer fordert immer wieder niedrigere Milchpreise, zuletzt hat der Arbeiterkammerdirektor Muhm aus reiner Willkühr eine Strafe von 146 Mio. Euro für eine Molkerei gefordert, dies würde ca. ein Drittel ihres jährliches Milchgeldes bedeuten, eine Forderung, die die Abgehobenheit der Arbeiterkammerfunktionäre zeigt.

- Während die Arbeiterkammer laufend versucht der Milchwirtschaft zu schaden, so sind die österreichischen Konsumenten, die die Arbeiterkammer eigentlich vertreten soll, von der einzigartigen Qualität der heimischen Milchprodukte überzeugt und stolz darauf -viel mehr als auf die Arbeiterkammer selbst - gleichfalls überzeugen unsere Produkte auch im Export, wodurch wiederum Arbeitsplätze gesichert werden.

"Die VÖM richtet daher namens der österreichischen Milchbauern und Molkereien an die Arbeiterkammer den dringenden Appell die Kampagne gegen die österreichische Milchwirtschaft einzustellen und ersucht daran mitzuwirken, dass sich die österreichische Milchwirtschaft angesichts neuer Herausforderungen auch in Zukunft positiv entwickeln wird," ergänzte Költringer.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. DI Johann Költringer
VÖM - Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter
Friedrich-Wilhelm-Raiffeisenplatz 1, A-1020 Wien
Tel: +43/1/211 36 - 2558
mailto: voem@netway.at
http://voem.or.at

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