FPÖ-Hofer zur Agro-Gentechnik: Zwischen Propaganda und Realität liegen Welten

Netzwerke der Profitmacher sind keine Garanten der Freiheit

Wien (OTS) - "Konzern-Netzwerke sagen sehr viel über die Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft", so heute FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. "Auch der Gentechnik- und Chemiekonzern Monsanto ist kürzlich einem solchen beigetreten. Dem WBCSD (World Business Council for Sustainable Development). Dort vernetzt sind bereits andere Agrochemiegiganten wie BASF, Syngenta oder Bayer, aber auch Auto-, Lebensmittel- und Energiekonzerne, Banken und Minenbetreiber."

Laut Monsanto-Sprecher freue man sich, nun einer Koalition beizutreten, die sich für den Fortschritt der nachhaltigen Entwicklung einsetzten. Dafür sei Monsanto fraglos ein Paradebeispiel, rangiere der Konzern im 'Newsweek Green Ranking' für die Nachhaltigkeit von Unternehmen doch immerhin auf Platz 498 - von 500 Bewerteten.

"Eine aktuelle Studie belegt, dass Monsanto über 25 Prozent des weltweiten Marktes mit konventionellem Saatgut kontrolliert", betont Hofer. "Dass das den 'kleinen Bauern', die dem WBCSD ein so großes Anliegen sein sollen, gut tut, wird von breitflächigen Erfahrungen widerlegt. Monopolbildungen, die Erosion der bäuerlichen Saatguthoheit und Patente auf Leben sind das genaue Gegenteil dessen, was eine unabhängige Landwirtschaft braucht. Und die braucht es wiederum für die Versorgungssicherheit der Menschen. Diesem Anspruch wird von privaten Gewinninteressen entgegengearbeitet. Daran ändert auch die bunteste Propaganda nichts", so Norbert Hofer abschließend.

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