Bayr zum EU-Finanzrahmen 2014-2020: Keine Kürzungen der EZA-Mittel

Sparen allein löst globale Probleme nicht

Wien (OTS/SK) - Heute und morgen wird über den EU-Finanzrahmen 2014-2020 abgestimmt, dabei ist geplant, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit um 13,3 Prozent und jene des Europäischen Entwicklungsfonds um elf Prozent zu kürzen. Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, kritisiert die geplanten Einsparungen massiv. "Dieser Vorschlag ist inakzeptabel", betont Bayr und macht klar, dass durch "solch drastische Kürzungen keine Probleme gelöst werden". Die EU müsse ihrer "globalen Verantwortung, gerade jetzt in Zeiten der Krise" nachkommen, unterstreicht Bayr die Rolle des größten Gebers weltweit. ****

"Eine gut dotierte Entwicklungszusammenarbeit, die kohärent im Sinne der Entwicklung arbeitet und sinnvoll mit der humanitären Hilfe verschränkt ist, hat unzählige positive Effekte, für die Länder des globalen Südens und für die EU-Mitgliedstaaten", ist Bayr überzeugt. "Ich hoffe, dass bei der Budgeterstellung über nationale Grenzen hinaus gedacht wird und das gemeinsame Ziel der weltweiten Armutsbekämpfung nicht aus den Augen verloren wird", fordert Bayr und kritisiert abschließend, dass die Stärke der Lobby die Budgetgestaltung massiv beeinflusst: "Es ist schlichtweg unfair, dass die Größe der Lobby auch das Budget beeinflussen kann. Die Schwächsten haben keine Lobby, die in Wien oder in Brüssel im Hintergrund an den Fäden ziehen kann." (Schluss) bj/mp

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