Start des "Universum History"-Dreiteilers "Mätressen - Die geheime Macht der Frauen"

Teil 1: "Die Geliebte des Papstes" am 8. Februar im ORF

Wien (OTS) - Sie galten als geheime Herrscherinnen, deren erotischer Anziehungskraft Könige, Fürsten, Sultane, Bischöfe und Päpste erlagen - Mätressen - "Meisterinnen", so die Übersetzung des französischen Wortes ins Deutsche. "Universum History" porträtiert in der dreiteiligen Spieldokumentation "Mätressen - Die geheime Macht der Frauen" ab 8. Februar 2013 jeweils Freitag um 22.40 Uhr in ORF 2 die Geliebten von drei großen Herrscherpersönlichkeiten: Papst Alexander VI. aus dem Geschlecht der Borgia, Ludwig XIV., genannt "Der Sonnenkönig", und Sultan Süleyman dem Prächtigen, dem Herrscher über das Osmanische Reich.

Waren sie tatsächlich machtbewusste Verführerinnen mit großem politischen und gesellschaftlichen Einfluss, Frauen, die durch ihre Schönheit und durch ihre Intelligenz dem typischen Frauendasein ihrer Zeit entfliehen wollten? Oder waren sie nichts als Gespielinnen der Mächtigen und Reichen, nur solange hofiert, bis ihre Reize im Schwinden waren? Ihr wechselhaftes Schicksal fasziniert noch heute. "Mätressen - Die geheime Macht der Frauen", der aufwendig gestaltete Dreiteiler von Jan Peter und Jury Winterberg setzt dabei auf eine Mischung aus historischer Spurensuche an den Originalschauplätzen und aufwendigen Inszenierungen, die Einblicke in menschliche Höhen und Tiefen geben: Leidenschaftliches Begehren, Liebe, Edelmut, doch auch Intrige, Verrat und Demütigung prallen aufeinander.

Teil 1: "Die Geliebte des Papstes"

In der ersten Folge widmet sich "Universum History" am Freitag, dem 8. Februar, um 22.40 Uhr in ORF 2 der Geliebten des Renaissance-Papstes Alexander VI., Giulia Farnese.

Bereits als blutjunges Mädchen wird Giulia Farnese, eine Adelige vom Land, von ihrem Bruder Alessandro in die römische Gesellschaft eingeführt. Dort erweckt die anmutige 15-Jährige das Interesse von Kardinal Rodrigo Borgia, dem späteren Papst Alexander VI., und wird dessen Geliebte. Sie bleibt es auch weiterhin, als der Kardinal zum Papst erwählt wird.

Für den mächtigen und skrupellosen Alexander haben die Gebote seiner Kirche scheinbar keine Gültigkeit. Er ist ein Papst der Skandale, der zügellos seinen erotischen Vorlieben frönt. Giulia Farnese ist er mit Haut und Haar verfallen: Er nennt sie "sein Herz und seine Seele". Und sie weiß im Gegenzug ihren Einfluss auf den Papst sehr wohl zu nutzen, um ihrer Familie Vorteile zu verschaffen.

Vor allem ihr Bruder Alessandro sollte davon profitieren: Bereits mit 25 Jahren wurde er zum Kardinal ernannt. "Cardinale Gonella" -"Kardinal Röckchen" - so verspottete ihn das römische Volk, weil er seinen Aufstieg in der Kirchenhierarchie den erotischen Künsten seiner Schwester zu verdanken hatte. Nach ihrem Tod vermachte Giulia Farnese ihrem Bruder ihre Bettstatt, wohl als zynische Erinnerung daran, wem er seinen Aufstieg in der römischen Kirche zu verdanken hat.

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