Neues Volksblatt: "Fluch der bösen Tat" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 7. Jänner 2012

Linz (OTS) - Es gibt die Theorie, dass im Leben alles zurück kommt, Gutes wie Böses.
Darüber kann man streiten; vor allem gute Menschen zweifeln die Theorie an, weil sie den Lohn für ihre guten Taten nicht sehen.
Was aber derzeit den SPÖ-nahen Kinderfreunden im Zusammenhang mit ihrer Kritik an den vielen Prinzessinnen- und Cowboy-Kostümen im Fasching und ihrer Forderung an die Eltern, ihren Kindern g'scheitere Verkleidungen schmackhaft zum machen, passiert, könnte die Theorie stützen.
Obwohl die Kinderfreunde nie ein Prinzessinnen-Verbot gefordert haben, wird ihnen das jetzt von einer freiheitlichen Abgeordneten vorgeworfen - was die roten Freunde der Kinder natürlich erbost. Genauso, wie es die ÖVP erbost hat, als ihr die SPÖ im "Wahlkampf" für die Wehrpflicht-Volksbefragung unterstellt hat, sie möchte die Frauen zum Zivildienst einziehen. Wahr war aber, dass die ÖVP den Zivildienst für Frauen auf freiwilliger Basis zur Debatte gestellt hatte. Doch diese Freiwilligkeit ist in der SPÖ-Propaganda unter den Tisch gefallen. Daher müssen sich die Genossen gar nicht so über die Blauen aufregen: Wer bewusstes Missverstehen und die Verdrehung von Tatsachen als Waffe in der politischen Auseinandersetzung benutzt, darf sich nicht wundern, wenn der Stil kopiert wird; der Fluch der bösen Tat.
Genützt hat es der SPÖ ohnehin nichts. Man sollte die Bürger eben nicht unterschätzen!

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