FPÖ-Obermayr: Freihandelszone EU - USA ist sorgfältig zu prüfen

Schnellschuss würde europäische Standards zum Nachteil der Verbraucher pulverisieren

Wien (OTS) - Mit Skepsis verfolgt der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr die wiederbelebten Pläne zur Einrichtung einer Freihandelszone zwischen der EU und den USA (TAFTA, Trans Atlantic Free Trade Area): "Ich kann die undifferenzierte Jubelstimmung, etwa der deutschen Bundesregierung, in diesem Zusammenhang nicht teilen", so Obermayr.

"Immerhin richtet US-Vizepräsident Biden den Europäern ja bereits aus, dass er ein zügiges Vorgehen wünsche. Was das im Detail bedeutet, liegt auf der Hand: es gibt unzählige unterschiedliche Regularien, die nicht handstreichartig weggefegt werden dürfen, sondern seriös abgewogen werden müssen. Ob bei der Zulassung von Pharmaprodukten oder im Umgang mit den Erzeugnissen der Agro-Gentechnik, liegen Welten zwischen dem saloppen Umgang der USA und dem vorsichtigeren Zugang der Europäer. Gemeinsame Zulassungskriterien klingen beim ersten Hinhören gut, was das aber für die Ernährungs- und Technologiesicherheit in Europa bedeutet, dürfte den Stimmen des jetzt wieder entfachten Jubelchors nicht klar sein. Wenn das Projekt also vorangetrieben werden soll", so Obermayr abschließend, "dann nur unter Bereitstellung der entsprechenden -Objektivität garantierenden - Personalressourcen und eines großzügigen Zeitlimits."

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