Windbüchler-Souschill: Kinder brauchen ein tatsächlich modernes Kinder- und Jugendhilfegesetz

Grüne: Kinder müssen geschützt - Jugendliche gestärkt werden

Wien (OTS) - "Schon unter Bundeministerin a.D. Andrea Kdolsky wurde mit ExpertInnen und den politischen VertreterInnen ein Entwurf für ein modernes und gut durchdachtes Kinder- und Jugendhilfegesetz vorgestellt. Der Entwurf befindet sich nun in der vierten Auflage. Dieser gehört nun genau geprüft", sagt die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill.

"Es muss in Zukunft alles getan werden, damit Kinder geschützt und Jugendliche gestärkt werden. Bis heute hängt die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen davon ab, in welchem Bundesland sie leben. Das ist schon lange nicht mehr zeitgemäß", sagt Windbüchler-Souschill.

Die Jugendwohlfahrt wäre eine gute Partnerin um gegen Gewalt, Verwahrlosung und Streitigkeiten innerhalb der Familie vorzugehen. Dafür braucht es aber gute Rahmenbedingungen. "Prävention gehört ganz oben auf die politische Agenda, aber auch die Installierung einer Jugendwohlfahrtsbeauftragten wäre eine sinnvolle Maßnahme, damit die Jugendwohlfahrt über Ländergrenzen hinweg tatsächlich vereinheitlicht werden kann. Das Wohl von Kindern und Jugendlichen ist nicht ausschließlich Ländersache, hier braucht aus auf jeden Fall die gute Zusammenarbeit aller Akteure", meint Windbüchler-Souschill.

Forderungen für ein neues Gesetz von Grüner Seite sind die explizite Verankerung von Prävention, Hilfe für junge Erwachsene und die Einarbeitung der Erkenntnisse der ExpertInnenkommission nach dem tragischen Tod des Kleinkindes Cain. "Es ist zwar zu begrüßen, dass es eine bundesländerübgreifende Einigung gibt, die Sorge gilt aber der Ausgestaltung. Jetzt ist die Chance da, tatsächlich ein modernes, nachhaltiges und zukunftsreiches Gesetz für alle Kinder und Jugendlichen in Österreich zu beschließen. Ob der nun vorliegende Entwurf dem tatsächlich gerecht wir - das gilt es genau zu prüfen", sagt Windbüchler-Souschill.

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