Leitl: Künftiges EU-Budget muss Wachstum und Arbeitsplätze fördern

WKÖ fordert einen stärkeren Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Umwelttechnologie, Infrastruktur, Forschung und Kohäsionspolitik

Wien (OTS/PWK047) - "Bei den laufenden Verhandlungen um das künftige EU-Budget handelt es sich nicht nur um eine Haushaltsdebatte, es geht um die Zukunft Europas und damit um unser aller Zukunft", betont Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, im Vorfeld des EU-Sondergipfels. Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten heute und morgen in Brüssel über das EU-Budget für die Jahre 2014-2020: "Der Finanzrahmen muss kluges, umfassendes und nachhaltiges Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern." Leitl fordert einen stärkeren Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Umwelttechnologie, Infrastruktur, Forschung und Kohäsionspolitik.

Bedeutende Eckpfeiler sind die von der EU-Kommission vorgeschlagene Strategie "Horizont 2020", welche alle EU-Finanzierungsprogramme für Forschung und Innovation bündelt, und das neue Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (COSME). "Gerade kleinere Unternehmen wurden von der Krise besonders getroffen und benötigen zusätzliche Unterstützung, um gestärkt aus ihr hervorzugehen", so der WKÖ-Präsident. Die beiden neuen EU-Programme sind für KMU daher von essentieller Bedeutung: "Die Krise hat gezeigt, dass Europa seine Position im globalen Wettbewerb neu definieren muss: Europa kann ihn nur durch mehr Kreativität, Innovation und Qualifikation gewinnen. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen müssen hier attraktive und einfache Bedingungen vorfinden, da sie oft wenig Zeit und Geld für Forschung und Innovation übrig haben."

Die Wirtschaftskammer Österreich warnt eindringlich davor, die beiden Programme massiv zu kürzen oder gar einzustellen: "KMU sind in Europa und in Österreich ein Wachstumsmotor und ein Garant für stabile Arbeitsplätze. Die österreichische mittelständische Wirtschaft sichert 7 von 10 Arbeitsplätzen in Österreich. Bei Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum, Forschung und Entwicklung darf nicht gespart werden", fordert Leitl abschließend. (FA)

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