BZÖ-Bucher: Umsatzsteuer auf Mieten abschaffen - Mehr als eine Monatsmiete im Jahr Ersparnis für die Österreicher!

Wien/Klagenfurt (OTS) - Angesichts der exorbitant gestiegenen Mietpreise schlägt BZÖ-Chef Josef Bucher heute vor, die Umsatzsteuer auf Mieten abzuschaffen. "Wohnen wird mittlerweile für viele Österreicherinnen und Österreicher zum beinahe unleistbaren Luxus. Die Mietpreise explodieren, während die Löhne stagnieren. Das BZÖ startet deshalb eine parlamentarische Initiative und beantragt die Abschaffung der Umsatzsteuer auf Mieten. Das bedeutet für jeden Mieter eine Ersparnis von mehr als einer Monatsmiete pro Jahr", kündigt Bucher an.

Die Abschaffung der Umsatzsteuer auf Mieten würde beispielsweise bedeuten, dass eine 100 Quadratmeter große Wohnung in Klagenfurt, für die der Mieter monatlich 627 und jährlich 7.524 Euro (6,27 Euro Durchschnittspreis pro Quadratmeter) zahlt, um 752 Euro pro Jahr günstiger wird. "Das ist eine echte Erleichterung für jeden Mieter ohne die Vermieter zu belasten", so Bucher, der auch darauf verweist, dass die Mieten in den letzten 11 Jahren deutlich stärker gestiegen sind, als die Löhne. Der Anstieg bei den Mieten (ohne Betriebskosten) war 38,5 Prozent, während die allgemeine Teuerung lediglich um 25 Prozent zugelegt hat. Die Bruttolöhne je Beschäftigtem sind mit 26% ebenfalls nur im Ausmaß der Inflation gestiegen, zitiert Bucher Zahlen der Arbeiterkammer. "Wohnen zu einem leistbaren Preis ist ein Grundrecht. Auch der Mittelstand ist mittlerweile von den überdurchschnittlich gestiegenen Mietpreisen betroffen. Mittels Steuersenkung kann hier schnell und unbürokratisch geholfen werden", so Bucher.

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