BZÖ-Schenk zu Genitalverstümmelung: Auch in Österreich sind tausende Frauen betroffen

Wir dürfen nicht wegsehen!

Wien (OTS) - "Auch in Österreich leben nach Schätzungen bis zu 8.000 Frauen, die teilweise sogar im Urlaub im Heimatland genitalverstümmelt werden. Zumindest werden hierzulande Frauen per Gesetz geschützt, da eine derartige Beschneidung als Tatbestand der Körperverletzung behandelt wird. In vielen Ländern ist die Genitalverstümmelung unter Strafe gestellt, trotzdem findet sie statt und viele junge Mädchen sterben an den Folgen. Darauf muss verstärkt aufmerksam gemacht werden, um diese grausamen Verbrechen an Frauen künftig zu verhindern", stellte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk am heutigen Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung an Frauen fest.

Es sei unfassbar, dass es im 21 Jahrhundert weltweit über 150 Millionen Frauen gebe, die von Genitalverstümmelung betroffen sind. "Und jährlich wächst die Zahl um zwei Millionen an. Das ist schockierend. Wir dürfen nicht wegsehen, nur weil diese grausame Praxis in Afrika und in einigen Ländern des Nahen Ostens passiert", mahnte Schenk.

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