FP-Mahdalik warnt vor 100 km/h-Windböen in der Donau-City

Fallwind-Problematik von Rot-Grün vernachlässigt

Wien (OTS) - Während SPÖ und Grüne mit dem Projekt "Danube Flats" den nächsten Wolkenkratzer mit Luxuswohnungen planen und dabei eiskalt über die Anrainer drüberfahren wollen, ist die massive Fallwindproblematik in der angrenzenden Donau-City weiter ungelöst, kritisiert FPÖ-Planungssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Immer wieder fegen Windböen mit fast 100 km/h durch die Häuserschluchten und gefährden Leib und Leben der Passanten. Die eher verloren wirkende Beton/Plexiglas-Konstruktion mit ein bisserl Grünzeugs drin, welche das gesamte Areal mit einer Fläche von mehr als 185.000 m2 und über 10.000 Einwohnern vor den Fallwinden schützen soll, ist nicht mehr als eine teure Augenauswischerei.

Die Maßnahme hat genau nichts gebracht, berichtet Mahdalik und warnt vor weiteren Opfern durch die Windböen. Diese sind im Schnitt an rund 120 Tagen im Jahr möglich. Vor allem ältere Menschen und Kinder sind massiv gefährdet. Vor einiger Zeit wurde bekanntlich eine Frau von so einer Böe erfasst, gegen eine Wand geschleudert und schwer verletzt. Die nächsten Unfälle sind vorprogrammiert, wenn SPÖ und Grünen nicht endlich handeln und wirksame, bauliche Maßnahmen setzen.

Hier ist vor allem der grüne Planungssprecher gefragt, sollte er nicht zu sehr mit dem Lobbying für den luxuriösen Wohnturm beschäftigt sein. Für die notwendige Umwidmung macht Chorherr, der in der Opposition noch vor jedem Bau eines Carports nach einer verpflichtenden Bürgerbefragung geschrien hat, fleißig Werbung und will die Anrainer partout nicht über das Monsterprojekt abstimmen lassen, ist Mahdalik verwundert.

Es hat sich auch bereits eine Bürgerinitiative gegen das rot-grüne Luxusprojekt, wo sich die von Vizebürgermeisterin Vassilakou geforderte Mietzinsobergrenze von 7 Euro pro m2 wahrscheinlich nicht einmal für die Kellerabteile ausgehen wird, gegründet und schon mehr als 1.000 Unterstützer gefunden. Die FPÖ wird die berechtigten Forderungen der Anrainer auf allen Ebenen weitertragen und auch in Sachen Fallwinde sowohl in der Bezirksvertretung als auch im Gemeinderat entsprechende Anträge einbringen, kündigt Mahdalik an. (Schluss)otni

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