Schittenhelm zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

Wien, 6. Februar 2013 (ÖVP-PK) "Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die wir nicht dulden dürfen! Gegen das ungeheure Ausmaß an Gewalt gegen Frauen muss mit aller Vehemenz vorgegangen werden", sagt die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm anlässlich des "Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung" und nimmt diesen Tag zum Anlass, auf die Rechte der Frauen,
insbesondere auf Selbstbestimmtheit und körperliche Unantastbarkeit, hinzuweisen.

Jährlich werden weltweit rund drei Millionen Frauen und Mädchen genital verstümmelt. Mehr als 130 Millionen Frauen leiden ihr Leben lang an den Folgen dieses grausamen Rituals. Leider ist die Beschneidung von Frauen und Mädchen – trotz nationaler gesetzlicher Verbote – jedoch weiterhin in etlichen Ländern Afrikas, sowie einigen Bereichen Asiens und des Nahen Osten weit verbreitet.
Allein in Österreich leben gemäß einer Schätzung ca. 8.000 betroffene Frauen, doch die Dunkelziffer ist nicht bekannt.

"Gewalt gegen Frauen darf niemals toleriert werden und wir müssen uns gemeinsam weiter dafür einsetzen, dass die Rechte der Mädchen und Frauen gewahrt bleiben", schließt Schittenhelm.

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