Nachhaltiges Bauen gemeinsam geeint

Wien (OTS) - Nachhaltiges Bauen ist keine nationale Aufgabe, sondern erfordert internationales Handeln. Erstmals tagten die Leitungsorgane der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und ÖGNI gemeinsam an einem Ort - am 04.02.2013 in Wien.

"Österreich ist das erste Land gewesen, welches das DGNB System adaptiert hat. Österreich hat bewiesen, wie es umgesetzt werden kann", blickt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) Professor Hegger auf drei spannende Jahre zurück. "Die Premiere der gemeinsamen Tagung steht unter dem Titel "gemeinsam und geeint" und hebt die besondere Qualität der Partnerschaft der beiden Vereine hervor", freut sich ÖGNI-Gründungspräsident Philipp Kaufmann anlässlich des Treffens in Wien.

DGNB-Vizepräsident Professor Werner Sobek streicht hervor, dass die Anforderungen des Marktes an ein internationales System mit dem DGNB System erfüllt werden. "Das System ist für Architekten ein wichtiges Planungstool und ermöglicht Qualitäten", unterstreicht Professor Martin Treberspurg (BOKU). Doris Wirth ergänzt: "Diese Planungsleistung kann nur im integralen Planungsteam bestehend aus Architekten, Ingenieuren, Fachplanern und Nutzervertretern erfolgen." Die Leitungsorgane der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und ÖGNI tagten im Courtyard by Marriott im Viertel Zwei und wurden von Andreas Köttl (value one), welcher das Quartier als Projektentwickler verantwortet, begrüßt. Für beide Vereine war dies die erste Sitzung des Jahres und es wurden die Jahresaktivitäten abgestimmt und besprochen. Abschließend fand eine gemeinsame Sitzung statt, bei der kooperative Aktivitäten sowie die Internationalisierung thematisiert wurden. Professor Gunther Maier (WU) führte dabei aus, dass Partner ihre gemeinsamen Ziele erreichen, wenn ein tiefes Verständnis und persönliches Vertrauen gegeben ist. "Wir haben die Grundlagen für den weiteren Erfolg gelegt und laden alle Mitglieder der beiden Vereine ein, sich aktiv für die Nachhaltigkeit zu engagieren", meint Philipp Kaufmann und ergänzt:
"Nachhaltigkeit erfordert Inhalte und dafür brauchen wir aus der Branche für die Branche Kraftanstrengungen, um diese als Empfehlung, Kodizes oder Positionspapier zu erarbeiten."

Als Rahmenprogramm gab es eine Führung durch den WU Campus und den DGNB zertifizierten Klimaschutzmarkt in der Engerthstraße. Der Abend ist beim Heurigen Zimmermann ausgeklungen.

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