BZÖ-Bucher: Staatsbürgerschaft darf nicht verschenkt werden

Wien (OTS) - "Auf den ersten Blick prüfenswert" sind für BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher die Regierungsvorschläge für eine Modernisierung des Staatsbürgerschaftsrechts. Der Begutachtungsentwurf sei dem Parlamentsklub soeben übermittelt worden und werde von den Experten des BZÖ genauestens geprüft. "Grundsätzlich ist festzustellen, dass die österreichische Staatsbürgerschaft nicht verschenkt werden darf, aber Integrationsbereitschaft und Leistung von Zuwanderern auch honoriert werden sollen", so Bucher.

Das BZÖ sei für Gespräche über die Details der geplanten Novelle offen, "da ja einige unserer langjährigen Forderungen in den Vorschlägen beinhaltet sind. Bevor eine Verkürzung der Wartefrist bei "ausgezeichneter Integration" für das BZÖ infrage kommt, muss erst der genaue Katalog an Voraussetzungen auf Schlupflöcher und Hintertüren überprüft werden", so Bucher, der auch kritisch hinterfragt, warum der so genannte "Promibonus" bei Einbürgerungen weiterhin bestehen bleibe.

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