AKS zu BSV Umfrage: Schule kann mehr

AKS fordert mehr Mitbestimmung von Schüler_innen und eine Steigerung der Unterrichtsqualität

Wien (OTS) - Mit ihrer Umfrage hat die Bundesschüler_innenvertretung erneut aufgezeigt, dass die Schüler und Schülerinnen Österreichs mit ihrem Unterricht nicht zufrieden sind. Die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) reagiert wenig überrascht.

"87 Prozent der Befragten erachten den Lernstoff als nicht sinnvoll. Das gilt es zu ändern", appelliert Tatjana Gabrielli, Bundesvorsitzende der AKS. "Schülerinnen und Schülern muss die Möglichkeit gegeben werden, beim Unterrichtsstoff maßgeblich mitzubestimmen", fordert die Vorsitzende. Die AKS tritt seit Jahren für mehr Mitbestimmung ein und empfiehlt einen regelmäßigen Austausch zwischen Lehrpersonen und Klasse.

Um die Unterrichtsqualität allgemein zu steigern, verweist Gabrielli auf die Problematik des 50-Minuten-Unterrichts. "Mit 50 Minuten Deutsch und anschließend 50 Minuten Mathematik kann der Stoff nicht nachhaltig erlernt werden. Es braucht geblockten Unterricht, in dem sich die Möglichkeit zu alternativen Unterrichtsmethoden ergibt. Gerade der Frontalunterricht ist für viele Schüler_innen demotivieren und zählt zu einer veralteten Form der Wissensvermittlung."

Mit einem regelmäßigen Lehrer_innenfeedback kann der Unterricht nachhaltig auf die Wünsche der Schüler_innen abgestimmt werden und auch Lehrpersonen können sich weiterentwickeln. "Die Leistungen von uns Schüler_innen werden ständig durch Noten beurteilt. Es ist mehr als nur förderlich, wenn jene Lehrpersonen, deren Wissensvermittlung unsere Leistung zu einem Großteil ausmacht, auch eine Rückmeldung bekommen", fordert Gabrielli.

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Tatjana Gabrielli
Bundesvorsitzende der AKS
Tel: 069911408142
Mail: tatjana.gabrielli@aks.at

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